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Coraline




175 Seiten (TB), Arena Verlag
Genre: Allgemeine Belletristik

Besucherrezi vorhanden

 

 

Inhalt:
Coraline zieht um. In dem neuen Haus wohnen außer Coraline und ihren Eltern noch einige merkwürdige Gestalten: zwei schrullige alte Theaterschauspielerinnen und ein Mann, der ein Mäuseorchester aufbauen will. Doch diese Mitbewohner sind nichts gegen das, was sich hinter der verschlossenen Tür in Coralines Wohnung verbirgt. Dort entdeckt Coraline eine andere Welt -- die fast genauso aussieht wie ihre eigene. Zunächst gefällt es Coraline dort auch ganz gut. Ihre "andere Mutter" kocht viel besser als ihr Vater und kümmert sich aufmerksam um sie. Doch Coraline merkt schnell, dass sich hinter ihrer Freundlichkeit etwas Grässliches verbirgt. Diese Frau ist eine Kinderfängerin, und sie hat es auf Coraline abgesehen!

Nach und nach findet Coraline heraus, wie albtraumhaft diese andere Welt tatsächlich ist. Ihre "andere Mutter" isst Kakerlaken statt Bonbons, Horden von Ratten streifen umher, gespenstische Wesen lauern in den Ecken. Aber es ist zu spät: Coraline hat den Schlüssel zu ihrer eigenen Welt nicht mehr, und dann nimmt die böse Kinderfängerin auch noch ihre echten Eltern gefangen!

Drei-Minuten-Rezi von illy, 13. Oktober 2004
Rezensiert wurde die englische Paperback-Ausgabe.
 
Aufmachung: Durchschnittliche Bindung, normaler Buchrücken. Man sieht dem Buch hinterher an, dass es gelesen wurde.
Normales Papier. Durchschnittliche Papierstärke.
Das Cover ist ein Blickfang.
Normales Schriftbild. Weder zu kleine, noch zu große Schriftgröße.
Sehr kurz, unter 200 Seiten
Passt Cover zum Inhalt: ja
Erzählperspektive: Personaler Erzähler (erzählt aus Perspektive der handelnden Person, kann z.B. absatz- oder Kapitelweise wechseln).
Einstieg in die Geschichte: Durchschnittlich - weder langweilig noch besonders interessant.
Plot: Originell. Teilweise neue und erfrischende Ideen.
Figuren: Sympathisch und mitreißend.
Düster und deprimierend.
Setting: Verrückt, aber glaubwürdig. Auch wenn nicht alles realistisch wirkt, nimmt man die Utopie doch ab.
Lesefluss: Locker. Die Geschichte lässt sich leicht lesen.
Konstant. Gleich bleibendes, normales Spannungsniveau.
Sprache: Eher unauffällig. Fällt weder positiv noch negativ auf.
Die Sprache entspricht eher einem Kinderbuch.
Zusatzmaterial: Abbildungen / Grafiken
Stärken: Plot (Geschichte)
Schwächen: keine
Sprachliches Niveau der englischen Ausgabe: Niedrig. Für Anfänger geeignet.
Abschließende Bemerkungen: Vom Stil her ein Kinderbuch ist es nicht unbedingt etwas was man Kindern zumuten kann. Ein Horror-Märchen, welches vom Plot her an den Film Labyrinth (aus den 80ern mit David Bowie) und in den Beschreibungen an Tim Burtons Nightmare before Christmas erinnert.
 

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