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Diana Gabaldon


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Feuer und Stein
Outlander


Teil 1, Highland-Saga
798 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre:
Historischer Roman

Bewertung (1-10):

"Der Ort sah, zumindest auf den ersten Blick, nicht so aus,
als würden dort viele Menschen verschwinden."

Inhalt:
Die Berührung eines uralten Steins im schottischen Hochland versetzt die junge Claire Randall aus dem Jahr 1946 zurück ins Jahr 1743. Die Umgebung ist die gleiche geblieben, aber die Zeit ist unruhig, geprägt von Kampf, Rebellion, Verrat, Aberglauben und Hexenwahn. Claire, als Fremde beargwöhnt, gerät in tödliche Gefahr. Als Retter in der Not erscheint ihr der verwegene Clanführer mit dem feuerroten Haar, James Fraser. An seiner Seite besteht sie Abenteuer, erlebt Liebe und Leidenschaft.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Es gibt Bücher, bei denen erinnere ich mich noch Jahre später, wann, wie und wo ich sie gelesen habe. Feuer und Stein ist so ein Buch, denn es versetzte mich in einen Leserausch, der erst mit der letzten Seite des 3. Teils (damals waren Band 4+5 noch nicht erschienen) endete.

Die Idee der Handlung - eine junge Frau wird aus dem Jahr 1946 200 Jahre in die Vergangenheit versetzt und muss sich plötzlich unter lärmenden, meist rothaarigen Schotten behaupten - ist so simpel wie genial. Was für mich das Buch jedoch zu etwas besonderem macht, ist die Art, in der Diana Gabaldon mir die Hauptdarstellerin - Claire - näher bringt. Viele weibliche Leserinnen der Reihe sind besonders von Jamie, dem gut aussehenden, großen Schotten angetan, doch für mich war es immer Claire, der ich mich am nächsten fühlte und deren Geschichte ich verfolgen wollte (ok, nach gut 200 Seiten geht es nicht mehr ohne Jamie und das ist auch nicht besonders schlimm *g*).

Vielleicht liegt meine Vorliebe für Claire darin, dass ich schon immer gerne Bücher gelesen habe, in denen es um Heilung / Medizin geht. Claire ist eigentlich weltkriegserprobte Krankenschwester und steht auf einmal vor der der Aufgabe mit geringsten Mitteln, meist Kräutern, gegen Krankheiten und Verletzungen ankämpfen zu müssen.

Nicht zu vergessen bei den Büchern von Frau Gabaldon sind natürlich die heißen Bettszenen und ihr Wortwitz - die Frau schreibt einfach klasse! Vielleicht sind mir vor allem wegen des Humors die Figuren so nahe gekommen, so dass ich jedes Mal, wenn ich eines der Bücher lese (und mehrmals lesen versteht sich hier von selbst, ich kann auch das englische Hörbuch sehr empfehlen!) das Gefühl habe, zu guten Freunden zurück zu kommen...

Buchstaben-Salat-Rezension (Audiobook) (3):
Da ich mir die Synchronstimme von Julia Roberts bzw. Ally McBeal nicht so recht als Verkörperung von Claire vorstellen konnte, griff ich neugierig zur amerikanischen Originalfassung. Und wurde nicht enttäuscht, habe alles verstehen können und einen interessanten Einblick sowohl in die richtige Aussprache der Namen, als auch in das Schottisch von Jamie gewinnen können. Geraldine James hat hier wirklich eine Meisterleistung abgeliefert, denn ihr gelingt es auf wunderbare Weise, Claire zu verkörpern und ihr Wesen für mich genau zu treffen. Sprich: So habe ich sie mir vorstellt!

Jamie hat zwar - fast zwangsläufig bei einer weiblichen Sprecherin - nicht die tiefe Stimme, wie ich sie vielleicht beim Lesen der Romane im Ohr hatte, dafür aber konnte ich zum ersten Mal das schottische Element in ihm erfassen und einem wunderbar rollenden R lauschen (dessen wir Rheinländer ja bekanntlich nicht besonders mächtig sind). Natürlich musste das Buch Federn lassen und so wurde ein 800-Seiten-Schinken auf sechs CDs zusammengeschrumpft.

Wer den Zauber des Buches also wirklich verstehen möchte, sollte zunächst die Lektüre wählen, wer jedoch die Stimmung noch einmal nachempfinden und vielleicht die ganze Geschichte aus einer anderen Perspektive erleben möchte, sollte unbedingt das Hörbuch ausprobieren. Ein bisschen Übung im Hören englischer Texte sollte allerdings schon vorhanden sein, diese Fassung ist für Anfänger eher ungeeignet.
 

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