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Kate Forsyth


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Die Höhle der tausend Könige
The Skull of the World
(1)


Teil 8, Der magische Schlüssel
480 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Epische Fantasy

Bewertung (1-10):

"Nila dived deep into the ocean, his eyes wide open, his armes curved before him."

Inhalt:
Als Iseult und Lachlan abwesend sind, um eine Invasion zurückzuschlagen, entführt Margrit die Distel die königlichen Söhne. Isabeau ist völlig auf sich allein gestellt, als es gilt, die Prinzen zu retten und das Land vor Ungemach zu bewahren...

Buchstaben-Salat-Rezension:
Der vorletzte Teil des magischen Schlüssels ist für mich der bisher beste. Eine rundum spannende Geschichte, die den Leser viel Neues über die Protagonisten erfahren lässt - allen voran Isabeau. Die rothaarige Hexe begibt sich endlich auf ihre Namens-Quest, um im Stamm der
Khan'cohban den Status eines vollwertigen Mitgliedes zu erringen. Und auf dieser gefährlichen Reise entdeckt sie nicht nur ihren Namen, sondern erfährt auch mehr über ihr Hexentalent. Die junge Hexe wirkt auf mich reifer und entschlossener als in den Vorgängerbänden, wenn auch ein wenig zu ehrgeizig und sehr auf ihr Hexentum konzentriert.

Vor allem die innere Zerrissenheit Isabeaus, ihre Ängste, Zweifel und Schuldgefühle treten im achten Band der Reihe klar zutage. Charakterlich gewinnt der Leser sicherlich hier den besten Einblick in die Figur.

Obwohl Isabeau im Mittelpunkt der Geschichte steht, kehrt der Leser auch zu den lieb gewonnen Personen in ihrer Umgebung zurück. Aber Die Höhle der tausend Könige ist nicht nur eine "Was-wurde-aus..."-Erzählung, sondern bringt die Geschichte auch wirklich vorwärts. In einem parallelen Handlungsfaden erfährt der Leser beispielsweise mehr über die Fairge, die im Abschlussband sicherlich noch eine große Rolle spielen werden.

Alles in allem war dieser Band für mich ein wirkliches Lesevergnügen und die Seiten flogen nur so dahin. Grund dafür ist sicherlich die Tatsache, dass hier eine solide, gut erzählte Basis für einen furiosen Abschluss der Reihe um die Hexen von Eileanan geschaffen wurde und das interessante neue Talent von Isabeau, das der Geschichte einen neuen Reiz verleiht.

Zur englischen Ausgabe:
Einfache Sprache, die sich auch mit kleinerem Wortschatz gut lesen lässt. Allerdings stecken viele umgangssprachliche Wendungen im Text, wie z.B. Wortkürzungen à la "no'" für "not" oder "ye" für "you". Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, aber kein Problem mehr...

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