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"Aran
Aranson, Master of Rockfall, stood in the doorway of his smithy
with the moon leering over his shoulder like the eye of some
vengeful giant, and watched with disbelief as the dead woman
came to her feet." |
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Inhalt:
Normalerweise ist die Allfair ein friedlicher Treffpunkt für
Händler und Handwerker, doch bei ihrer letzten Ausgabe wurde der
Friede durch den Ausbruch von Gewalttätigkeiten zwischen den
einstmals verfeindeten Ländern Eyra und Istria jäh durchbrochen.
Nun bedroht ein erneuter Bürgerkrieg die Welt von Elda. Doch die
Schuld am Unfrieden liegt nicht allein bei den beiden
gegnerischen Ländern, denn machtvolle Kräfte sind am Werk,
welche die Welt und all ihre Bewohner bedrohen. Die Magie
erwacht wieder zum Leben und die in ihre wilde Macht verstrickt
werden, werden sich unwiderruflich verändern:
Virelai: Der frühere Lehrling eines mächtigen Magiers hat das
Undenkbare getan, denn er vergiftete seinen Lehrmeister und
raubte ihm seine größten Schätze. Nun lebt er in Furcht vor
Vergeltung, ohne das was er getan hat zu verstehen oder
kontrollieren zu können. Die Rose von Elda: Diese ungewöhnliche
Frau erweckt in jedem Mann den sie trifft unstillbares Verlagen.
Und doch ist sie sich selbst ein Mysterium, denn sie hat weder
Erinnerung noch Wissen über die Welt, in der sie sich befindet,
noch kann sie ihre geheimnisvollen Kräfte verstehen. Aran
Aranson: Unter dem Einfluss einer magischen Schatzkarte ist er
bereit, alles zu riskieren, was ihm lieb und teuer ist -
Familie, Heim, Ehre und sogar sein Leben - um eine Expedition
durchzuführen, zu der nur ein Verrückter bereit wäre. Katla
Aranson: Arans Tochter ist eine der fähigsten
Schwertschmiedinnen in ganz Eyra, da sie ein magisches Band mit
dem Element Erde verbindet und sie die Kraft von Stein, Metall
und Kristall erspüren kann. Doch wird ihre Abenteuersucht ihr
Ende bedeuten? Saro Vingo: Ein sterbender Magier hat ihm die
Kraft des Gedankenlesens übertragen und zugleich einen
geheimnisvollen Stein, der die Macht hat zu töten. Werden diese
Furcht einflößenden Geschenke sein Volk und zugleich seine
empfindliche Seele zerstören? Werden diese fünf Charaktere -
ohne es zu wollen - das Wesen Eldas für immer verändern? |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Bergauf- und
bergab geht sie, die Spannungskurve in Fishers Zaubergoldreihe - und
das konsequent über Buchgrenzen hinweg. Kurz vor Ende des ersten
Teils präsentiert uns die Autorin einen furiosen Höhepunkt, um die
restlichen Kapitel eher dröge zu gestalten. Und wie ein Echo dieser
langweiligen letzten Kapitel setzt sich auch die Spannungskurve im
zweiten Teil fort, denn quälend langsam geht es aus der Talsohle
hinaus und es vergehen rund 100 Seiten, bis die Geschichte wieder
den Biss des ersten Teils erreicht. Das Dörfchen Rockfall in allen
Ehren, doch die wirklich interessanten Dinge spielen sich (zunächst)
einfach woanders ab. Wie schon in
Der Jahrmarkt der Magier
springt Fisher gekonnt zwischen den einzelnen Handlungssträngen
mitsamt ihrer fast durchweg interessanten Protagonisten hin und her
- auch die innovativ von einer Zeile auf die andere wechselnde
Erzählperspektive gehört nebst einer wohl dosierten Portion Humor
wieder zu ihrem Repertoire.
In diesem zweiten Teil werden endlich
einige der Geheimnisse des ersten Teils wenn nicht gelüftet, so doch
zumindest ansatzweise aufgedeckt und auch die Motive einiger
rätselhafter Figuren - allen voran Virelai - werden zunehmend
klarer. Gerade Virelai konnte überraschenderweise einige
Sympathiepunkte bei mir gewinnen. Die Geschichte lebt einfach von
den vielen, ganz und gar unterschiedlichen Charakteren wie Katla,
Saro Vingo, der Söldnergruppe um die robuste Mam und Virelai samt
magischer Katze.
Insgesamt wäre Fisher mit "Das Schiff
der Gaukler" trotz des mühsamen Anfangs eine gute Fortsetzung ihrer
dreiteiligen Reihe gelungen - wenn da nicht ein äußerst gemeiner
Cliffhanger wäre, den die Autorin drei Kapitel vor Ende platziert
und von ihrer Leserschaft allen Ernstes erwartet, geduldig auf die
Auflösung solch ungeheurer Ereignisse bis Band drei zu warten. Die
danach folgenden zwei Kapitel hätte sie sich meiner Meinung auch
sparen können, ich zumindest war ziemlich angesäuert, so in der Luft
hängen gelassen worden zu sein. Cliffhanger als Elemente, um die
Spannung hochzuhalten finde ich angebracht - es kommt allerdings auf
die Dosierung und Schwere der Ereignisse an, die da unvollendet
gelassen werden. In diesem Fall fand ich es eher ärgerlich, denn
Lust auf die Fortsetzung machend... Hierfür und für den schwachen
Anfang einen Punkt Abzug im Vergleich zum Vorgänger.
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Zur englischen Ausgabe:
Etwas Übung sollte man schon mitbringen, für einen Einsteiger in das
Lesen englischer Bücher sind andere Titel besser geeignet.
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