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"«Aber Wassili ist ein Russe, und wir haben zu wenig Eurasier.» Leutnant
Darwin Sleak blätterte durch den Stapel von Mappen auf dem
polierten Konferenztisch, jede einzelne davon eine Bewerbung für
die Flottenakademie der Vereinten Nationen." |
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Inhalt:
Nick Seafort, Kommandant der Naval Academy, ist eine Legende,
ein Idol der Massen, die ihm den Spitznamen der "Fischer" gegeben
haben. Doch sie ahnen nichts von den Seelenqualen eines Mannes,
der glaubt, dass die gnadenlosen Pflichten in der Raumflotte ihn
dazu gebracht haben, jeden Menschen, den er liebe, zu betrügen,
alle Ehrbegriffe, die er hatte, über Bord zu werfen. Ihm bleibt
allerdings keine Zeit, sich zu erholen, denn die fremden Wesen
aus dem All starten einen neuen Angriff auf die Erde, und Nick
muss sich seiner letzten Schlacht stellen ... und seiner letzten
- unverzeihbaren - Sünde. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Die letzte, unverzeihbare Sünde, die der Klappentext (ein
wenig reißerisch) ankündigt, hat es wirklich in sich. Doch bevor
Seafort von seinem Schöpfer Feintuch wieder mal in eine
aussichtslose Lage gedrängt wird, hat er Eheprobleme zu bewältigen
und einen Job an der Flottenakademie anzutreten. Hier schlägt ihm
eine wahre Heldenverehrung entgegen, denn die pubertierenden
Kadetten und Fähnriche sind bestens über die Taten ihres
Kommandanten informiert.
Feintuch wäre nicht Feintuch, wenn
sein Buch nicht von der ersten Seite her fesselnd würde. In der
Mitte der Handlung gibt es allerdings einen für mich unnötig in die
Länge gezogenen, uninteressanten Abschnitt - hier habe ich
seitenweise weitergeblättert und mich zum ersten Mal bei einem
Seafort-Roman ernsthaft gelangweilt. Wett gemacht wurde diese
einstweilige Schwäche jedoch vom typisch groß angelegten Finale, auf
das sich unweigerlich alles zubewegt.
Der Autor bleibt auch im mittlerweile
vierten Band seinem Stil treu und mutet seinem Helden allerlei zu.
Da dieser zudem zu einem ausgeprägten Gewissen und übertriebener
Selbstkasteiung neigt, prallen Welten aufeinander. Trotzdem ist es
wieder einmal spannend zu verfolgen, wie Nick scheinbar
aussichtslose Situationen löst und hinterher mit sich hart ins
Gericht geht. Alles in allem bewerte ich "Kommandant Nick Seafort"
wegen des kleinen Tiefs nur mit einer Acht, trotzdem ein
lesenswertes Buch, das gegen Ende den sprichwörtlichen "Hammer"
bereithält.
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