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Janet Evanovich


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Mitten ins Herz
Seven Up


Teil 7, Stefanie-Plum-Reihe
353 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Funny Krimi

Bewertung (1-10):

"For the better part of my childhood, my professional aspirations were simple -
I wanted to be an intergalactic princess."

Inhalt:
Stephanie Plum ist eine Frau, die sich zwischen zwei Männern nicht entscheiden kann, eine verrückte Familie hat und ihren Lebensunterhalt als Kopfgeldjägerin verdient. Diesmal jagt sie Eddie DeChooch, einen in die Jahre gekommenen Gauner, der des Zigarettenschmuggels angeklagt ist - und womöglich einen Mord auf dem Kerbholz hat. Stephanie ruft den mysteriösen Ranger zu Hilfe, der einen ganz besonderen Preis für seine Dienste verlangt: eine Nacht mit Stephanie...

Buchstaben-Salat-Rezension:
Bei den Romanen von Janet Evanovich um die Kopfgeldjägerin Stephanie Plum ist es wie mit Alkohol: Besser nicht zu viel auf einmal! Zugegeben, der Vergleich ist ein wenig seltsam - ich meine damit, dass man möglichst lange Pausen zwischen den einzelnen Bänden machen sollte, ansonsten wird der Spaß ein wenig getrübt. Sehr originell sind die Kriminalfälle der verrückten Serie nämlich längst nicht mehr (wenn sie es denn je waren). Seitenlange Observationen, Autofahrten durch Burg und Umgebung und schließlich der obligatorische Showdown, meist in Stephs Wohnung.

Wer darüber hinweg liest und sich auf die vielen skurrilen Charaktere, welche die Serie mittlerweile aufweist, konzentriert, bekommt trotzdem seinen Spaß. Und davon meiner Meinung nach jede Menge, denn gerade im siebten Teil stapeln sich die seltsamen Personen langsam... Ob nun Bob, der verfressene Hund mit Hang zur Darmentleerung im Garten von Stephanies Intimfeindin Joyce, Mooner auf Drogenentzug oder Teilzeitlesbe Valerie - die Liste ist lang und unterhaltsam.

Etwas ausgelutscht allerdings erscheint mir die Konstellation zwischen Steph und ihren zwei Männern. Wird es nun Cop Morelli oder doch der düstere Ranger? Diese Frage steht ebenfalls im Mittelpunkt des siebten Teiles und wenn sie schon sechs Bände lang nicht gelöst wird...

Mitten ins Herz ist wieder mal ein typischer Stephanie-Plum-Fall. Auch wenn ich langsam den Eindruck habe, dass Evanovich die Geschichten mit mehr und mehr Verrückten voll stopft, tut dies dem Lesespaß jedoch keinen Abbruch. Vom Kriminalfall sollte man allerdings nicht allzu viel erwarten - aber wer bis Band 7 durchgehalten hat, weiß dies ohnehin schon...

Besucherrezension von Silke, 28. November 2004

Stephanie bekommt diesmal den Auftrag den alten, depressiven Gauner Eddie DeChooch vor Gericht bringen. Er ist wegen Zigarettenschmuggels angeklagt. Stephanie sieht sich schon unterfordert, nimmt aber den Auftrag trotzdem an. Sehr schnell muss Stephanie feststellen, dass der alte Gauner es aber immer noch faustdick hinter den Ohren hat und es beginnt eine turbulente Gaunerjagd.

Ihr Freund Joe Morelli der bereits um ihre Hand angehalten hat, gefällt allerdings immer weniger wie gefährlich Stephanies Lebensstil ist und stellt sie vor die Wahl, entweder er oder ihr Job... Auch das angeblich so perfekte Leben von Stefanies Schwester ist kaputt und sie zieht mit ihren Kindern bei ihren Eltern und Oma Mazur ein. Was noch viel schlimmer ist, die benutzt den blauen Buick und muß, weil Stephanies Auto  mal wieder außer Gefecht gesetzt wurde Chauffeusse spielen. Ihr seht der Band bringt viele Überraschungen und hat nichts vom Witz der vorangegangen Bände verloren! 

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