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Andreas Eschbach


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Eine Billion Dollar
 



734 Seiten (TB), Bastei Lübbe Verlag
Genre: Wissenschafts-Thriller

Bewertung (1-10):

"Endlich öffneten sich zwei Türflügel vor ihnen,
und sie betraten einen von geradezu überirdischem Licht erfüllten Raum."

Inhalt:
Ein hübsches Gedankenspiel: Hätte einer unserer Urahnen vor 500 Jahren ein paar Florin angelegt, könnten wir heute dank Zins und Zinseszins ein Vermögen einstreichen, das für mehr als ein sorgenfreies Leben ausreichen würde. Für John Fontanelli, den armen Schustersohn aus New York, wird dieser Traum Wirklichkeit: Am 23. April 1995 erfährt er, dass sein Vorfahre Giacomo Fontanelli ihm, dem derzeit jüngsten Fontanelli-Spross, über Eine Billion Dollar hinterlassen hat. Gestern fuhr John noch Pizza aus, heute ist er reicher als die zweihundert reichsten Menschen der Welt zusammen. Und trotzdem nicht glücklich. Denn die Sache hat - wie kann es anders sein - einen Haken.

In seinem Testament berichtet Giacomo Fontanelli von einer Vision. Sein Erbe soll dank des Vermögens den Menschen ihre verlorene Zukunft zurückgeben. Für John eine drückende Verantwortung : Er, ein Ex-Pizzalieferant, als Retter der Menschheit? Da meldet sich ein mysteriöser Fremder und behauptet zu wissen, wie die Prophezeiung erfüllt werden kann.

Wie schon im Jesus-Video wartet Andreas Eschbach mit einer interessanten Idee auf: Was würde passieren, wenn Dein Ur-Ur-Ur-usw-Großvater ein wenig Geld auf die hohe Kante gelegt und jemanden damit beauftragt hätte, es zu verwalten?

Klarer Fall: Du würdest im Geld schwimmen! So ist es auch John Fontanelli geschehen, der durch diesen Kniff eines cleveren Ahnen über Nacht das Klischee vom Tellerwäscher zum Billionär revolutioniert hat.

Eschbach befasst sich nun damit, was ein solcher Glückspilz (?) mit einer so unbegreiflich großen Menge Geld machen kann, soll bzw. will. Ihm gelingt es, auf verständliche und unterhaltsame Art und Weise kompliziertes Börsen-Chinesisch und Finanzkauderwelsch zu vermitteln und langweilt dabei kein Stück. Mich jedenfalls nicht und ich bin nicht unbedingt Financial Times-Abonnentin...

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