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Steven Erikson


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Die Gärten des Mondes
Gardens of the Moon


Teil 1, Das Spiel der Götter
797 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Epische Fantasy

Bewertung (1-10):

"Die Rostflecken auf der schwarzen, vernarbten Oberfläche von Mocks Wetterfahne
sahen aus wie aufgemalte Seen aus Blut."

Inhalt:
Mithilfe seiner Magiertruppen breitet sich das malazanische Imperium immer weiter aus. Der Leser verfolgt mit, wie die ehemals freie Stadt Fahl vom Imperium erobert wird und lernt hier die Hauptakteure des Buches kennen: Flickenseel, die einzige überlebende Kader-Magierin, Locke, ebenfalls Magier, gezwungen, in einen anderen Körper zu schlüpfen, Tayschrenn, den Hohemagier der zweiten Armee, und Ganoes Paran, der als Junge die Imperatrix kennenlernt, später in ihre Dienste tritt und Anführer der Brückenverbrenner werden soll, der Elitedivision der Zweiten Armee des ehemaligen Imperators.

Nach einem Mordanschlag wird Paran von den Göttern ins Leben zurückgeschickt, weiß aber noch nicht, was die Gegenleistung sein soll, die er dafür zu erbringen hat. Als Darujhistan, die letzte freie Stadt auf dem Kontinent Genebackis, fallen soll, sieht das Imperium sich der fliegenden Festung Mondbrut gegenüber, die Anomander Rake und andere Tiste Andii beherbergt, eine uralte nichtmenschliche Rasse, die über große magische Kräfte verfügt.

Magier, Schattenhunde, Assassinen, Vertreter vieler menschlicher und nichtmenschlicher Völker, große Raben und nicht zuletzt die Gewirre, die Pfade der Magie, die von den Zauberern benutzt werden, nehmen den Leser mit in eine andere Welt und eine Zeit des Krieges, in der man Freunde findet und verliert, Assassinen in einer Gilde organisiert sind und ganze Armeen von Toten wieder auferstehen.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Steven Erikson – mein Methadon, wenn es darum geht, auf das nächste Buch von George R.R. Martin zu warten. Die Handlung ist sehr komplex und teilweise verwirrend – ein für Otto-Normalfantasy-Leser zunächst undurchdringliches Magie-System mit Gewirren und dazu Dutzende fremdartige Namen der Helden und Bösewichter, die in den diversen Handlungssträngen auftauchen.

Aber wenn man versucht, nicht alles beim ersten Lesen (und die Bücher der Reihe stehen definitiv auf meiner Re-Read-Liste) zu verstehen, wird man schnell in eine atemberaubende Handlung hineingezogen.

Nichts für schwache Gemüter allerdings, denn wenn jemand stirbt, wird das auch gleich bis ins kleinste Detail beschrieben, inklusiver spritzender Hautfetzen und splitternder Knochen. Wem also schon beim Lesen dieser Rezi schlecht wird, sollte sich wohl eher an magenfreundlichere Fantasy halten...

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