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Steven Erikson
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"Er kam aus der Avenue der Seelen auf den Urteils-Ring gewatschelt,
eine missgestaltete, von Fliegen bedeckte Gestalt." |
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Inhalt:
Im zweiten Teil seines "Malazan Book of the Fallen"-Zyklus erzählt Erikson, wie im Reich der Sieben Städte, eines Landes, das sich nie mit der malazanischen Fremdherrschaft abgefunden hat, eine Revolte losbricht, getragen vom religiösen Fanatismus seiner Bevölkerung. Inmitten dieses Strudels steht Coltaine, eine malazanische Faust wickanischer Abstammung, Anhänger des alten, gemeuchelten Imperators, Befehlshaber der Siebten Armee.. und ein strategisches Genie.
Er bricht mit über 30,000 Flüchtlingen zur letzten Stadt auf, die noch von der malazanischen Armee gehalten wird.. ein Marsch durch die Hölle. Und es wird auch die Geschichte von Felisin aus dem Hause Paran erzählt, die mit ihren beiden mysteriösen Begleitern von der Gefängnisinsel flieht.
Daneben erscheinen Fiedler, Kalam, Crokus und Apsalar aus dem ersten Buch, ebenso wie zwei unsterbliche Wanderer: Mappo Trell und Icarium. Am Ende verweben sich die verschiedenen Handlungsstränge zu einem großen Ganzen. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Steven Erikson mein Methadon, wenn es darum geht, auf das nächste Buch von George R.R. Martin zu warten. Die Handlung ist sehr komplex und teilweise verwirrend ein für Otto-Normalfantasy-Leser zunächst undurchdringliches Magie-System mit Gewirren und dazu Dutzende fremdartige Namen der Helden und Bösewichter, die in den diversen Handlungssträngen auftauchen.
Aber wenn man versucht, nicht alles beim ersten Lesen (und die Bücher der Reihe stehen definitiv auf meiner Re-Read-Liste) zu verstehen, wird man schnell in eine atemberaubende Handlung hineingezogen.
Nichts für schwache Gemüter allerdings, denn wenn jemand stirbt, wird das auch gleich bis ins kleinste Detail beschrieben, inklusiver spritzender Hautfetzen und splitternder Knochen. Wem also schon beim Lesen dieser Rezi schlecht wird, sollte sich wohl eher an magenfreundlichere Fantasy halten...
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