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Kate Elliott


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Das Rad des Schicksals
The Burning Stone
(2)


Teil 6, Sternenkrone
602 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Epische Fantasy

Bewertung (1-10):

"Here comes the young Lord!"

Inhalt:
Die Invasion der Aika ist vorerst zurückgeschlagen, und ein trügerischer Friede ist in die Vereinigten Königreiche eingekehrt. Liath erreicht mit ihrem Geliebten Sanglant das Nest der fremdartigen Mathematiki. Hier offenbart sich das Geheimnis ihrer Herkunft: Als Nachfahrin von Kaiser Taillefer ist sie Prinz Sanglant ebenbürtig. Doch die Mutter ist gegen die Verbindung, und Liath kann ihr Leben nur retten, indem sie bei einem Zauberer der Aoi Schutz sucht...

Buchstaben-Salat-Rezension:
Die Geschichte um Liath, Alain, Sanglant und das Königreich Wendar und Varre geht in die nächste Runde. Nach den Schicksalsschlägen der ersten Bände scheint sich für unsere jungen Helden zunächst alles zum Guten zu wenden - doch natürlich bleibt es nicht dabei. Neue Aufgaben warten auf Liath und Alain; die junge Frau beschäftigt sich mit der ihr angeborenen magischen Gabe und Alain übernimmt Verantwortung als junger Lord und Erbe. Ebenso erwarten den Leser neue Figuren und Handlungsstränge, welche die Geschichte aber nicht unbedingt voran bringen.

Leider verliert die Sternenkronen-Reihe ein wenig an Dynamik und liest sich um einiges zäher als die Vorgänger. Das liegt zum einen daran, dass den oben genannten Helden eine kleine Ruhepause gegönnt wird, in der nicht wirklich viel passiert. Zum anderen muss Elliott erst einmal die neu eingeführten Charaktere - wie die geheimnisvolle Aoi-Frau - aufbauen und in die Geschichte integrieren. Erst gegen Ende fügen sich die Handlungsstränge sauberer zusammen und ergeben ein großes Ganzes, das einiges an Veränderung für den nächsten Band verspricht.

Insgesamt ist deutlich wahrnehmbar, dass die Geschichte eine Art Halbzeit erreicht hat und ein wenig Zeit braucht, um neue Stärke und Spannung aufzubauen. Wenn sie dies im nächsten Band (engl. Band 4) dann auch tut, hat es sich ja gelohnt...

Zur englischen Ausgabe:
Mittelschweres sprachliches Niveau, für Geübte kein Problem. Besonders interessant für deutsche Leser, die das Original gewählt haben sind die vielen deutschen Begriffe, die Elliott in ihre Geschichte integriert hat.

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