Buchstaben-Salat-Rezension:
Die Geschichte um Liath, Alain, Sanglant und das Königreich Wendar und Varre
geht in die nächste Runde. Nach den Schicksalsschlägen der ersten Bände scheint
sich für unsere jungen Helden zunächst alles zum Guten zu wenden - doch
natürlich bleibt es nicht dabei. Neue Aufgaben warten auf Liath und Alain; die
junge Frau beschäftigt sich mit der ihr angeborenen magischen Gabe und Alain
übernimmt Verantwortung als junger Lord und Erbe. Ebenso erwarten den Leser neue
Figuren und Handlungsstränge, welche die Geschichte aber nicht unbedingt voran
bringen.
Leider verliert
die Sternenkronen-Reihe ein wenig an Dynamik und liest sich um einiges zäher als
die Vorgänger. Das liegt zum einen daran, dass den oben genannten Helden eine
kleine Ruhepause gegönnt wird, in der nicht wirklich viel passiert. Zum anderen
muss Elliott erst einmal die neu eingeführten Charaktere - wie die
geheimnisvolle Aoi-Frau - aufbauen und in die Geschichte integrieren. Erst gegen
Ende fügen sich die Handlungsstränge sauberer zusammen und ergeben ein großes
Ganzes, das einiges an Veränderung für den nächsten Band verspricht.
Insgesamt ist deutlich wahrnehmbar, dass die
Geschichte eine Art Halbzeit erreicht hat und ein wenig Zeit braucht, um neue
Stärke und Spannung aufzubauen. Wenn sie dies im nächsten Band (engl. Band 4)
dann auch tut, hat es sich ja gelohnt...