Buchstaben-Salat-Rezension:
Der Anfang der Belgariad-Saga erinnerte mich an so manch anderes Fantasy-Werk,
das ich bisher gelesen habe. Ein Junge ist dazu ausersehen, großes zu leisten -
die Welt zu retten. Doch ein wenig anders erzählt Eddings diesen altbewährten
Plot schon. Der junge Garion weiß erst einmal gar nichts von seinem Glück und
geht zusammen mit Tante und einem wunderlichen alten Mann auf Wanderschaft. Im
Laufe der Zeit schließen sich einige wackere Gesellen an und ergänzen jeder auf
ihre Weise und mit unterschiedlichen Fähigkeiten die Gemeinschaft.
Hört sich alles noch nicht
sonderlich originell an und erinnert eher an eine Mischung aus dem
Drachenbeinthron (Osten Ard, Tad Williams), Melliandra (Buch der Worte, J.V.
Jones) oder die Chroniken der Drachenlanze (Weis / Hickman).
Doch Eddings Stil ist für
einen Fantasy-Roman erfrischend anders. Die Abenteuer der kleinen Truppe, die
ausritt, die Welt zu retten, sind zwar nicht weltbewegend neu, doch dem Autor
gelingt es durch seinem ironischen Stil, dem ganzen eine neue Würze zu geben.
Die Dialoge der Protagonisten überraschen durch Wortwitz und für mich in diesem
Genre bisher ungewohnten Humor. Vor allem die Wortgefechte zwischen Polgara und
Belgarath machen Spaß zu lesen!
Dies alles zusammen mit einem spannenden
Abenteuer-Plot ergibt eine Saga, die (auch für Einsteiger) zu empfehlen ist.