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"Lange bevor die Götter und die Sterblichen die Weltenbühne betraten, stand
der große Felsen von Krasnegar für immer und unvergänglich zwischen Stürmen und
dem Eis des Wintermeeres." |
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Inhalt:
Seit ewigen Zeiten wacht der Rat der vier Hexenmeister über das magische Gleichgewicht in Pandemia. Doch die vier Auserwählten
- ein Elf, ein Kobold, ein Zwerg und eine Hexe - spüren, dass sich große Veränderungen anbahnen...
Wohlbehütet lebt Prinzessin Inos in Krasnegar, im Norden von Pandemia, bis ihr Vater sie nach Kinvale schickt, wo sie die höfischen Sitten erlernen soll. Besonders der Abschied von ihrem besten Freund Rap, dem Stallburschen, fällt ihr schwer.
Doch Rap ist kein gewöhnlicher Stalljunge. Er besitzt besondere Fähigkeiten. Kennt er eines der geheimnisvollen
"Worte der Macht", die die magischen Fähigkeiten eines Menschen verstärken? Plötzlich interessieren sich zwielichtige Gestalten für Rap. Als der König schwer erkrankt, bricht Rap nach Kinvale auf, um Inos zurückzuholen. Er ahnt nicht, dass er sich auf eine gefährliche Reise begibt, die schon lange von den Göttern geplant wurde...
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Die Prinzessin und der Stallbursche - anscheinend eine beliebte Konstellation für Fantasy-Romane. Obwohl der Klappentext vielversprechend klingt, langweilte ich mich bei diesem Buch leider fast ständig. Die Erinnerung an die scheinbar ewig andauernden Tunnelwanderung Simon Schneelockes am Anfang der großartigen
"Osten Ard Saga" von Tad Williams ließen mir zunächst noch die Hoffnung, dass nach den ersten 100 Seiten alles besser wird. Wurde es leider nur teilweise, denn der Handlungsstrang um Prinzessin Inos, die das väterliche Königreich verlässt und vorübergehend nach Kinvale übersiedelt, bleibt recht ereignislos. Allein Stallbursche Rap erhält im späteren Verlauf der Geschichte ein wenig Bewegung, erkundet den Norden Pandemias und macht Bekanntschaft mit Kobolden.
Die Handlung wird dem Titel allerdings wirklich gerecht - der Weg nach Kinvale ist am Ende des Buches ziemlich ausgetreten und schließlich nimmt die Geschichte doch noch ein wenig an Fahrt auf und hat ein überraschendes Ende zu bieten. Alles in allem reicht es dazu, dass ich den nächsten Band in Angriff nehmen werde, allerdings ohne große Eile.
Vielleicht ist dieses Buch eher für Fantasy-Einsteiger geeignet, denn neben wunderbar komplexen und farbenprächtigen Romanen wie das bereits erwähnte Osten Ard, dem
"Lied von Eis und Feuer" von George R.R. Martin oder dem "Spiel der Götter" von Steven Erikson wirkt Pandemia recht blass.
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