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Jeffery Deaver


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Schule des Schweigens
The Maidens Grave



505 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Psycho-Thriller

Bewertung (1-10):

"Der kleine gelbe Schulbus rollte über die Kuppe eines steilen Hügels,
und einen Augenblick lang sah sie nur einen riesigen Teppich aus hellem Weizen,
tausend Meilen breit, der unter dem grauen Himmel wogte."

Inhalt:
Im "Weizenstaat" Kansas entführen drei entflohene Häftlinge einen Schulbus mit zwei Lehrerinnen und acht taubstummen Mädchen und flüchten mit ihnen in einen abgelegenen ehemaligen Schlachthof. Handy, der Anführer, stellt ein Ultimatum: Ein Hubschrauber müsse umgehend bereitgestellt werden, sonst werde jede Stunde ein Mädchen umgebracht. Arthur Potter, psychologisch geschulter FBI-Spezialist, leitet die Polizeiaktion. Dabei kämpft er nicht nur gegen Geiselnehmer der brutalsten Sorte, sondern auch gegen übereifrige Kollegen, die sensationslüsterne Presse, einen korrupten Staatsanwalt.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Ein Schulbus mit taubstummen Mädchen und ihren Lehrerinnen wird von entflohenen Häftlingen entführt und ein spannender Nervenkrieg zwischen dem Polizeipsychologen Arthur Potter und den Verbrechern entbrennt. Auch ohne das bewährte Ermittlerduo Rhyme/Sachs gelingt es Deaver hervorragend, eine packende Geschichte zu konstruieren.

Dabei ist die körperliche Behinderung der Frauen von besonderer Bedeutung, denn diese sind nicht nur ihren Entführern ausgeliefert, sondern können sich diesen auch nicht verständig machen. Eine der Frauen wächst in der Gefahrensituation über sich hinaus - ihre Veränderung zu beobachten und die Welt, die sie sich allein mit ihren Gedanken geschaffen hat zu beobachten, fand ich besonders spannend.

Alles in allem ein Thriller der besonderen Art, bei dem ich nur das Ende ein wenig kitschig fand.

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