Willkommen auf Buchstaben-Salat.de!
Informationen und Meinungen rund um Bücher.

Home         Blog          Einkaufstimer          FAQ         Rezensionen          Serien          Forum          Links

Autoren-Infos
Bibliographien
Gerüchteküche

Interviews

Besucher-Input
Besucher-Rezis
Gästebuch
Kontakt

Leserunden
Umfragen

Extras
Bücherrätsel
Sonderberichte
Diverses

 

Partner


booklooker.de - Der Flohmarkt für Bücher

eBay

 

 

Jeffery Deaver


Amazon

Letzter Tanz
The Coffin Dancer
(2)


Teil 2, Rhyme-Sachs-Reihe
532 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Psycho-Thriller

Bewertung (1-10):

"When Edward Carney said good-bye to his wife, Percey,
he never thought it would be the last time he'd see her."

Inhalt:
Drei Zeugen eines Mordes könnten einen millionenschweren Waffenhändler für immer hinter Gitter bringen. Als einer von ihnen, der Mitinhaber von Hudson Air, bei einem Bombenanschlag auf ein Flugzeug ums Leben kommt, bei dem alles auf den Tänzer hindeutet, nimmt das FBI die anderen Zeugen in Schutzhaft.

Nur Rhyme gelingt es, einen Tatort so zu entschlüsseln, die Rückstände eines Bombenanschlags so zu deuten oder einen Handvoll Dreck so zu identifizieren, dass er mit dem Killer Schritt halten kann. Mit der Unterstützung von Amelia Sachs, seiner brillanten und körperlich gesunden Assistentin, verfolgt Rhyme den "Tänzer" durch die Straßen von Manhattan, auf Flughäfen und U-Bahnen.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Rhyme und Sachs zum Zweiten! Nach dem guten Einstieg in die Reihe um den gelähmten Ex-Detective und seine Assistentin Amalia Sachs, steht auch der zweite Teil der Reihe seinem Vorgänger in nichts nach. Ein fast immer gleich bleibend hohes Spannungsniveau wird ergänzt durch interessante gerichtsmedizinische Detailarbeit und - typisch für Deaver - zahlreiche überraschende Wendungen. Wieder einmal misst Rhyme sein geistiges Potential mit einem gefährlichen Killer, der sich vom Intellekt seines Gegners angezogen fühlt.

Hohes Tempo und vor allem die bereits erwähnten Wendungen der Geschichte sind meiner Meinung nach Deavers Geheimrezept, wenn es darum geht, Leser in seinen Bann zu schlagen und intelligente psychologische Thriller zu schreiben. Auch die Personen Rhyme und Sachs tragen dazu bei, denn nicht nur ihr persönlicher Hintergrund, sondern auch ihre private Konstellation ist interessant und trägt viel zum Reiz der Reihe bei. Auch ist Rhyme nicht der strahlende Held, an den man in diesem Genre mittlerweile fast gewöhnt ist, sondern leidet unter seinen starken körperlichen Beeinträchtigungen und dem drohenden Tod, der ihn jederzeit ereilen könnte. Das macht ihn zu einem oft mürrischen, wenig sympathischen Zeitgenossen, der mir nichtsdestotrotz mit der Zeit ans Herz gewachsen ist.

Fazit: Gewohnt intelligente und äußerst spannende Unterhaltung vom Meister seines Faches. Die Höchstwertung erhält er dieser Band nur wegen seines exzellenten Vorgängers nicht.

Zur englischen Ausgabe:
Mittelschweres Niveau, einige forensische Fachausdrücke bedürfen sicherlich des ein oder anderen Griffs zum Wörterbuch.

Besucherrezension von Silke S., 26. November 2003

Den ersten Fall zusammen mit Lincoln Rhyme glücklich und erfolgreich überstanden, haben Amalia Sachs und Lincoln Rhyme keine Zeit, um sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen, denn gleich der nächste Fall muss gelöst werden: Bei einem Bombenanschlag auf die Hudson Air kommt der Pilot um. Er war einer der Zeugen, der aussagen sollte um einen millionenschweren Waffenhändler hinter Gitter zu bringen. Die anderen Zeugen werden in Schutzhaft genommen.

Die beiden Hauptpersonen kennt man ja schon, aus dem ersten Band dieser Reihe, „Die Assistentin“, verfilmt unter „Der Knochenjäger“ und diesem Buch gibt es kein weibisches Gejammere von Seiten Amalias, die sich inzwischen gerne und penible an Lincolns Worte hält. Das Buch ist wahnsinnig spannend, sehr informativ gehalten, da der Leser auch sehr viel von den Problemen der Kriminologen erfährt, es aber durchaus in die Geschichte einbaut, man lernt und liest also quasi gleichzeitig.

Ich habe nun schon alle vier Bände des genialen Ermittlers gelesen, doch dieses bleibt unbestritten das Beste!

Drei-Minuten-Rezi von Lyra, 28. November 2004
Rezensiert wurde die Taschenbuch-Ausgabe.
 
Aufmachung: Durchschnittliche Bindung, normaler Buchrücken. Man sieht dem Buch hinterher an, dass es gelesen wurde.
Normales Papier. Durchschnittliche Papierstärke.
Das Cover ist durchschnittlich und unauffällig.
Normales Schriftbild. Weder zu kleine, noch zu große Schriftgröße.
Passt Cover zum Inhalt: Ja - hätte aber aussagekräftiger sein können!
Erzählperspektive: Personaler Erzähler (erzählt aus Perspektive der handelnden Person, kann z.B. absatz- oder Kapitelweise wechseln).
Einstieg in die Geschichte: Spannend, originell, interessant. Der Autor hat sich Mühe gegeben, den Einstieg zu erleichtern.
Plot: Wow-Effekt. Viele unerwartete Wendungen.
Immer wenn der Leser denkt, er wüsste wie es weiter geht, kommt eine überraschende Wende im Kriminalfall!
Figuren: Vielschichtig und interessant.
Sympathisch und mitreißend.
Nachvollziehbar in ihren Motiven.
Setting: Realistisch und lebensecht. Man kann sich alles sehr gut vorstellen.
Gut recherchiert. Der Autor hat viel Zeit in Hintergrundrecherche investiert.
Lesefluss: Abwechslungsreich. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen.
Sprache: Präzise und treffend. Man kann sich alle Schauplätze gut vorstellen.
Zusatzmaterial: nicht vorhanden
Stärken: Erzählperspektive
Plot (Geschichte)
Spannung bis zum Schluß.
Schwächen: Aufmachung
Abschließende Bemerkungen: Ein typischer Deaver, der in seinem Thriller den Leser nicht enttäuscht.
 

Weitere Informationen
Alle Bücher des Autoren auf Buchstaben-Salat.de
Autoren-Homepage
Bibliographie

Kontakt                                           Impressum                                               top