|
Autoren-Infos
Bibliographien
Gerüchteküche
Interviews
Besucher-Input
Besucher-Rezis
Gästebuch
Kontakt
Leserunden
Umfragen
Extras
Bücherrätsel
Sonderberichte
Diverses
Partner


|
|
|
|
|
|
|
|
"Greetings, Revered Audience. Welcom.
Welcom to our show." |
|
Inhalt:
Qualvoll stirbt ein junges Mädchen in einer New
Yorker Musikschule. Der Täter flieht in einen fensterlosen Probenraum. Drinnen
fällt ein Schuss, bevor die Polizei das Zimmer stürmen kann. Es ist leer… Für
Lincoln Rhyme, den gelähmten Ermittler, und seine ambitionierte Partnerin Amelia
Sachs ist sofort klar: Es war nicht der letzte Mord dieses Täters. Zu
demonstrativ und lustvoll missbraucht er die Tricks großer Magier wie Houdini
oder wie David Copperfield, zu schlau sind seine Ablenkungsmanöver. Und schon
nach wenigen Stunden schlägt der Mörder tatsächlich ein zweites Mal zu. Wieder
liefert er einen beeindruckenden Beweis seiner Täuschungskunst und lässt die
Ermittler ratlos zurück: Was ist Trick, was ist Wirklichkeit?
Die junge Magierin Kara wird als Beraterin hinzugezogen und klärt Lincoln Rhyme
über die psychologischen Hintergründe der Illusionswirkung und die Tricks der
großen Könner auf: Rhyme und Sachs müssen zuerst den perfiden Plan hinter den
vordergründigen Effekten entschlüsseln, um einen letzten grausigen Racheakt zu
verhindern. Den akribisch geplanten Höhepunkt in der mörderischen
Glanzvorstellung eines psychopathischen Magiers… |
|
Buchstaben-Salat-Rezension:
Im fünften Thriller um den gelähmten Kriminologen Lincoln
Rhyme und seine draufgängerische Assistentin Amelia Sachs sieht sich das
Ermittlerduo mit einer ganz neuen Sorte Verbrecher konfrontiert – dem Magier
Malerick, der sich als undurchsichtiger und anspruchsvoller Gegner der New
Yorker Polizei entpuppt. Stets mit einem imaginären „verehrten Publikum“
kommunizierend, verübt Malerick grausame Morde, die allesamt an berühmte
magische Kunststücke angelehnt sind und treibt seine Verfolger mit falschen
Hinweisen und genialen Verkleidungen zur Verzweiflung. Doch dank der Hilfe einer
jungen Nachwuchsmagierin erhalten die Ermittler Einblick in die geheimnisvolle
Welt des Täters und kommen dem ungewöhnlichen Serienmörder auf die Spur – doch
ob es die richtige oder nur eine falsche Fährte ist, bleibt zunächst Malericks
Geheimnis.
Wie bereits
in den vier vorangegangenen Fällen mit Rhyme und Sachs beweist Deaver erneut,
dass er großen Einfallsreichtum besitzt und bei ihm kein Thriller wie der andere
ist. In „Der faule Henker“ ist der Mörder so undurchschaubar, wie seine Tricks –
Motiv und Methode seiner Taten bleiben lange Zeit im Dunkeln und die Polizei
wird über große Strecken buchstäblich an der Nase herumgeführt. Eine große
Herausforderung für Lincoln Rhyme, der sich nach und nach in die Denkweise des
Magiers hineinversetzt und diesen dennoch nicht zu fassen bekommt. Zumindest
fürs erste, denn Rhyme wäre nicht Rhyme, wenn er an einer Herausforderung
scheitern würde…
Bemäkeln könnte man an
diesem spannenden und originellen Thriller die Vielzahl der unerwarteten
Wendungen, die durch ihre Häufung vielleicht nicht mehr ganz unterwartet
bleiben. Wer die Bücher der Reihe kennt, wird hieran gewöhnt sein – Deaver hält
sich einfach gerne ein Hintertürchen offen und führt den Leser dadurch auf eine
vollkommen neue Ebene eines vermeintlich gelösten Kriminalfalls. Dabei gerät die
eine oder andere Überraschung etwas unglaubwürdig, aber wer durch und durch
glaubwürdige Geschichten lesen will, sollte sich anderer Literatur bedienen –
hier dominiert einfach das Motto „Wirkung vor Logik“.
Fazit: Ein wendungs- und
temporeicher Thriller in der Rhyme-Sachs-Reihe, dessen Reiz vor allem in der
Verbindung von magischen Zaubertricks, einem ausgebufften Serienmörder mit
undurchschaubaren Motiven und dem hartnäckigen Ermittlerduo liegt. Und wie in
den anderen Bänden kommt auch die private Seite von Rhyme und Sachs nicht zu
kurz.
|
|
Zur englischen Ausgabe:
Mittelschweres Niveau, einige forensische Fachausdrücke bedürfen sicherlich
des ein oder anderen Griffs zum Wörterbuch.
|
|
|
|
|
Drei-Minuten-Rezi von Silke S., 14. Oktober
2004 |
 |
|
Rezensiert wurde die Hardcover-Ausgabe.
|
Aufmachung: |
Robuste Bindung, starker Buchrücken. Dieses Buch hält etwas
aus und taugt zu mehrfachem Lesen.
Hochwertiges
Papier. Hier macht Lesen gleich noch mehr Spaß.
Das Cover ist ein Blickfang.
Normales Schriftbild. Weder zu kleine, noch zu große
Schriftgröße. |
|
Passt Cover zum Inhalt: |
ja |
|
Erzählperspektive: |
Neutraler Erzähler (Erzähler zieht sich aus der
Personenwelt vollkommen zurück). |
|
Einstieg in die Geschichte: |
Geheimnisvoll. Reizt zum Weiterlesen. |
|
Plot: |
Wow-Effekt. Viele unerwartete Wendungen. |
|
Figuren: |
Vielschichtig und interessant. |
|
Setting: |
Verrückt, aber glaubwürdig. Auch wenn nicht alles
realistisch wirkt, nimmt man die Utopie doch ab. |
|
Lesefluss: |
Abwechslungsreich. Man kann das Buch kaum aus der Hand
legen. |
|
Sprache: |
Präzise und treffend. Man kann sich alle Schauplätze gut
vorstellen. |
|
Zusatzmaterial: |
nicht vorhanden |
|
Stärken: |
Plot (Geschichte)
Charakterzeichnung |
|
Schwächen: |
Das Ende war etwas schwach. |
| |
|
|
Weitere Informationen
Alle Bücher des Autoren auf Buchstaben-Salat.de
Autoren-Homepage
Bibliographie |
|
|