|
Autoren-Infos
Bibliographien
Gerüchteküche
Interviews
Besucher-Input
Besucher-Rezis
Gästebuch
Kontakt
Leserunden
Umfragen
Extras
Bücherrätsel
Sonderberichte
Diverses
Partner


|
|
|
|
|
|
|
|
"Sie kam hierher, um Blumen an der Stelle niederzulegen, wo der Junge getötet
und das Mädchen entführt worden war." |
|
Inhalt:
Lincoln Rhyme, der geniale gelähmte Ermittler, will sich in North Carolina einer riskanten Operation unterziehen. Doch kaum angekommen, werden er und seine Assistentin
Amalia Sachs in einen spektakulären Entführungsfall involviert. Verdächtigt wird ein sonderbarer junger Mann, der man nur "den Insektensammler" nennt.
Als das Ermittlungsteam endlich das Versteck des Jungen in den undurchdringlichen Sümpfen ausfindig macht, geschieht das Unfassbare:
Amalia wechselt die Fronten - und stellt sich auf die Seite des Entführers. |
| |
|
|
| |
|
Buchstaben-Salat-Rezension:
Der dritte Teil der spannenden Thriller-Reihe um den
gelähmten, bärbeißigen Kriminalisten Lyncoln Rhyme und
seine Assistentin Amelia Sachs führt das Ermittlerduo aus
dem staubigen New York ins heiße, stickige North Carolina.
In einer Rahmenhandlung geht es um eine anstehende,
riskante Operation, die Rhyme im besten Fall ein wenig
mehr Bewegungsfreiheit verschaffen, ihn im schlimmsten
Fall aber auch töten könnte. Was kommt dem Kriminalisten
da zur Ablenkung gelegener, als ein Entführungsfall, bei
dem ein absonderlicher Teenager die Rolle des Kidnappers
inne hat.
Rhyme
und Sachs verlassen ihr gewohntes, wohl kartographiertes
Parkett der New Yorker Großstadt und sehen sich mit einem
Fall konfrontiert, indem sie - wie Amelia so treffend
bemerkt - wie Fische auf dem Trockenen agieren müssen. Die
Natur und die mit ihr verbundenen Möglichkeiten, Fallen zu
stellen oder sogar zu töten, spielen eine große Rolle bei
der Jagd auf den jugendlichen Täter. Hier helfen Rhymes
Spurenexpertisen nur bedingt, auch Einfühlungsvermögen und
Improvisationstalent sind in diesem Fall gefragt - etwas,
worüber eher Amelia als Lincoln verfügt. Dennoch verläuft
die Auflösung des Falles fast routiniert, Rhymes
analytischer Verstand ist bald auf der richtigen Spur -
bis Deaver eine wirklich interessante Wendung einbaut, bei
dem das bewährte Team auseinander gerissen wird.
Insgesamt hat mir "Der Insektensammler" sehr gut gefallen.
Das andere Setting sowie der interessante Charakter des
Jungen haben wesentlich dazu beigetragen. Hier trifft
Experte auf Experte - Ryhme, der Herr über Staubkörner und
Bodenproben gegen Garrett, der sich in der Welt der
Insekten bestens auskennt und dieses Wissen für seine
Zwecke einzusetzen weiß. Ein wenig klischeehaft ist die
Darstellung der ländlichen Polizei, die die Hilfe der
Fachleute aus der Großstadt in Anspruch nimmt und die
daraus entstehenden, bekannten Konflikte.
Alles in
allem eine gelungene Mischung aus psychologischen und
kriminalistischen Elementen, die zusammen einen - wie
gewohnt - wendungsreichen Fall ergeben.
|
|
|
Besucherrezension von
Silke, 25. November 2003 |
 |
|
Die Geschichte setzt da an, wo der Vorgänger
Letzter Tanz aufhört. Lincoln, glücklich mit Amalia Sachs, möchte sich
operieren lassen um seine querschnittsgelähmte Bewegungsfreiheit evtl.
erweitern zu können. Die Operation jedoch birgt sehr große Risiken. Noch bei der Vorbesprechung vor der OP sind
Amalia und Lincoln in North Carolina in einer Spezialklinik! Aber auch
dort, ist man vor seiner Arbeit nicht sicher, wie Lincoln erkennen muss,
denn von der dortigen FBI-Sozialeinheit kommt ein dringender Hilferuf. Sie
brauchen ihn, Lincoln, dringend und sofort bei einem wichtigen Fall. Der
Fall zieht immer weitere Kreise, und wenn man dachte, die ersten beiden
Bücher über den querschnittsgelähmten Ermittler könnten sich nicht
steigern, hat man sich grundlegend getäuscht. Der
Autor versteht es, den Leser in die Irre zu führen, hinzuhalten und immer
wieder zu überraschen.
|
|
Weitere Informationen
Alle Bücher des Autoren auf Buchstaben-Salat.de
Autoren-Homepage
Bibliographie |
|
|