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"Es war einmal vor langer Zeit, dachte Minerva Dobbs, als sie
inmitten einer von Lärm erfüllten Yuppie-Bar stand, da war
die Welt noch voller brauchbarer Männer." |
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Inhalt:
Die selbstbewusste,
33-jährige Min Dobbs traut ihren Ohren nicht: Der Zufall will
es, dass sie mit anhören muss, wie um sie gewettet wird. Calvin
Morrissey, der Schwarm aller Frauen, soll ausgerechnet sie – mit
ihrer unübersehbaren Vorliebe für gutes Essen und deutlichen
Abneigung gegen zu viel männlichen Charme – innerhalb eines
Monats verführen. Zuerst ist Min empört, aber dann plant sie,
Calvin mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Doch das Schicksal
hält für beide eine große Überraschung bereit… |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Drei Dinge
haben mir am neusten Buch von Jennifer Crusie ausgenommen gut
gefallen: 1. Die Heldin ist nicht schlank und überirdisch
schön (was bei Crusie sowieso selten vorkommt), 2. der Humor der
Protagonisten ist klasse und 3. es kommt kein Hund vor. Als einziger
Nachteil fällt mir ein, dass man unbändige Lust auf "Chicken Marsala"
bekommt, die nicht zu stillen ist, weil man entweder keinen Emilio
in der Nähe hat oder genauso schlecht kocht wie Min. Und da wären
wir auch schon bei ihr, der schlagfertigen und pummeligen Heldin von
"Liebe und andere Zufälle", dessen Titel wohl besser "Wetten
dass..." gelautet hätte. Gewettet wird nämlich alle paar Seiten,
meist um Min und ihr Liebesleben.
Die Geschichte ist kurz umrissen:
Drei Männer und drei Frauen Mitte dreißig treffen aufeinander und
ergeben drei vollkommen unterschiedliche Beziehungskonstellationen.
Liebe auf den ersten Blick, One-Night-Stand und - Min und Cal. Die
beiden sind in keine Schublade zu packen, höchsten noch in "Sie
liebten und sie schlugen sich.". Sie umkreisen sich wie zwei
wachsame Dobermänner und merken bei all den scharfzüngigen
Wortwechseln und Machtspielchen nicht, dass sie füreinander bestimmt
sind. Erfrischend - endlich einmal landen Held und Heldin nicht auf
S. 250 im Bett, um sich danach gehörig zu streiten und auf den
letzten Seiten erneut in den Federn zu landen. Das Buch macht
einfach nur Spaß, die Randgeschichten (z.B. um Mins Schwester und
ihre bevorstehende Hochzeit, Cals Neffen Harry oder Mins
Kohlehydrathassende Mutter Nanette) geben einen extra Kick und der
Humor - aber das sagte ich ja schon.
Fazit: Eines der witzigsten Bücher
von Jennifer Crusie, das auf keiner Seite langweilig wird - und
Hunger auf "Chicken Marsala" macht.
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Zur englischen Ausgabe:
Einfaches Sprachniveau, für Anfänger einen Versuch wert.
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