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Michael Crichton


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Die Gedanken des Bösen
Sphere



441 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Psycho-Thriller

Bewertung (1-10):

"Schon seit einer geraumen Weile bildete die Kimm eine eintönige,
gerade, blaue Trennlinie zwischen dem Pazifik und dem Himmel."

Inhalt:
Was hat es mit dem mysteriösen Raumschiff auf sich, das dreihundert Jahre vor unserer Zeit in den Pazifik gestürzt ist? Ist die gigantische Silberkugel in seinem Laderaum außerirdischen Ursprungs? Und wer - oder was - lässt auf dem Computerbildschirm der auf dem Meeresgrund mit seiner Untersuchung befassten Wissenschaftler seltsame und immer bedrohlichere Botschaften erscheinen? Welche unheimliche Macht trachtet ihnen nach dem Leben? Michael Crichton führt seinen Leser zugleich in die fernsten Regionen des Alls und in die Tiefen des Unterbewusstseins.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Die Verfilmung "Sphere" hatte ich zum Glück nicht gesehen, so dass ich relativ unvoreingenommen an dieses Buch von Michael Crichton gehen konnte. Der Grundaufbau der Geschichte ist nach einem altbekannten aber bewährten Muster gestrickt: Ein Team aus Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete - unter ihnen der Psychologe Norman Johnson - untersucht ein geheimnisvolles Raumschiff, das auf dem Grund des Pazifiks liegt.

Kein Buch also für Leser mit Tendenzen zur Klaustrophobie, denn ein Großteil der Handlung spielt in einem Unterwasser-Habitat. Die gesamte Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und verliert niemals an Spannung. Ich werde mir auf jeden Fall auch die Verfilmung ansehen, auch wenn ich glaube, dass einige Dinge, die im Buch an die Grenze des Plausiblen stoßen, mit filmerischen Mitteln nicht besonders glaubhaft dargestellt werden können.

Auf jeden Fall ist "Die Gedanken des Bösen" eine gute Samstag-Abend-Unterhaltung, falls im Kino mal nichts bzw. im Fernsehen nur der Musikantenstadl läuft... 

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