|
Autoren-Infos
Bibliographien
Gerüchteküche
Interviews
Besucher-Input
Besucher-Rezis
Gästebuch
Kontakt
Leserunden
Umfragen
Extras
Bücherrätsel
Sonderberichte
Diverses
Partner


|
|
|
|
|
|
|
|
"Es ist jetzt Mitternacht. Das Haus ist dunkel. Ich weiß nicht, wie die Sache
ausgehen wird. Den Kindern ist fürchterlich schlecht, sie
übergeben sich." |
|
Inhalt:
Der Biotechnologe Jack steigt aus dem Helikopter, die flirrende
Hitze nimmt ihm schier den Atem. Vor ihm liegt mitten in der
Wüste von Nevada die Forschungsstation der Firma Xymos. Das
weltweit agierende Nanotechnologie-Unternehmen stellt im Auftrag
des Pentagons Miniaturkameras für die Kriegsführung her, die auf
der Struktur von Bakterien aufbauen. Aber dem Forscherteam ist
bei der Produktion ein folgenreicher Fehler unterlaufen. Über
Wochen hinweg entwichen mutierte Mikroroboter aus dem Labor
durch ein nur unzureichend abgedichtetes Lüftungsrohr in die
Wüste.
Jack, der das Computerprogramm entwickelt hat, mit dem Xymos
arbeitet, soll retten, was noch zu retten ist. Denn die Partikel
lassen sich nicht mehr kontrollieren. Sie finden sich zu einem
Schwarm zusammen, der in immer neuen Kampfformationen zunächst
nur Kaninchen und Kojoten, schließlich auch Menschen jagt, sie
tötet oder - schlimmer noch - in ihnen weiterlebt und nach und
nach alle Zellen ersetzt! Mit der Zeit erkennt Jack, dass die
Forscher seinen Kampf gegen die Killerwolke zu behindern
versuchen. Warum nur ignorieren seine vermeintlichen Mitstreiter
die Tragweite des Produktionsfehlers? Langsam dämmert ihm die
furchtbare Wahrheit. |
|
3-Minuten-Rezension von
Hummel,
16. April 2005 |
 |
Rezensiert wurde die Taschenbuch-Ausgabe.
|
Aufmachung: |
Durchschnittliche Bindung, normaler Buchrücken. Man sieht
dem Buch hinterher an, dass es gelesen wurde. Normales Papier.
Durchschnittliche Papierstärke. Das Cover ist durchschnittlich und
unauffällig. Normales Schriftbild. Weder zu kleine, noch zu große
Schriftgröße. |
|
Erzählperspektive: |
Auktorialer Erzähler (Erzähler ist allwissend, kommentiert,
deutet an, blendet vor und zurück im Geschehen). |
|
Einstieg in die Geschichte: |
Durchschnittlich - weder langweilig noch besonders
interessant. Ein zeitlicher "Vorausblick" am Anfang soll der Geschichte
etwas "Druck" verleihen. Dadurch leidet dann aber die potentiell mögliche
Vielschichtigkeit. |
|
Plot: |
Durchschnitt. Weder neu noch alt. |
|
Figuren: |
Weder durch und durch gut bzw. böse. |
|
Setting: |
Blass und farblos. Hier hat sich der Autor kaum Mühe
gegeben. |
|
Lesefluss: |
Abfallende Spannung. Spannender Anfang, danach flacht es
ab. |
|
Sprache: |
Präzise und treffend. Man kann sich alle Schauplätze gut
vorstellen. |
|
Zusatzmaterial: |
nicht vorhanden |
|
Stärken: |
Plot (Geschichte) |
|
Schwächen: |
keine |
|
Letzte Worte: |
Wie viele technophobisch angehauchte Werke verlässt auch
dieses nach anfänglichen Rückgriffen auf reale Gegebenheiten schnell den
Boden der Tatsachen, Crichton versucht, durch Zitate Glaubwürdigkeit
einzubringen, ähnlich wie Dan Brown, der aber die Grenze zwischen Realität
geschickter und unmerklicher zieht. |
|
|
|
|
|