Willkommen auf Buchstaben-Salat.de!
Informationen und Meinungen rund um Bücher.

Home         Blog          Einkaufstimer          FAQ         Rezensionen          Serien          Forum          Links

Autoren-Infos
Bibliographien
Gerüchteküche

Interviews

Besucher-Input
Besucher-Rezis
Gästebuch
Kontakt

Leserunden
Umfragen

Extras
Bücherrätsel
Sonderberichte
Diverses

 

Partner


booklooker.de - Der Flohmarkt für Bücher

eBay

 

 

Patricia Cornwell


Amazon

Vergebliche Entwarnung
Cruel And Unusual


Teil 4, Kay-Scarpetta-Reihe
335 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Medical Thriller

Bewertung (1-10):

"An jenem Montag, an dem Ronnie Joe Waddells "Gedanken" in meiner Handtasche steckten, sah ich kein Tageslicht."

Inhalt:
Während in einer kalten Winternacht im Staatsgefängnis von Virginia der Mörder Ronnie Waddell zum elektrischen Stuhl geführt wird und Dr. Kay Scarpetta sich in ihrem Obduktionsraum auf die Autopsie vorbereitet, wird der dreizehnjährige Eddie Heath Opfer eines grausamen Verbrechens. An einen Müllcontainer gelehnt und nackt wird sein eigenartig entstellter Körper gefunden.

Die Hinrichtung des Schwarzen Waddell und das Verbrechen an Eddie scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben, doch dann erinnern sich Kay Scarpetta und Lieutenant Marino, dass die von Waddel seinerzeit ermordete Fernsehmoderatorin in einem ganz ähnlichen Zustand wie Eddie gefunden wurde. War Ronnies Hinrichtung ein Justizirrtum?

Buchstaben-Salat-Rezension:
Vergebliche Entwarnung ist ein typischer (früher!) Cornwell: Spannend, mit einer ordentlichen Portion pathologischem Grusel und dem üblichen Scarpetta-Marino-Geplänkel versehen. Nichte Lucy nimmt einen immer größeren Stellenwert in der Reihe ein und sorgt dafür, dass die moderne Computerkommunikation Einzug in die Welt ihrer Tante hält. Da ich schon immer eine Vorliebe für Thriller hatte, in denen das so genannte Blaue Nichts (Blue Nowhere) eine Rolle spielte, konnte mir dies nur Recht sein.

Allerdings ist auch der vierte Teil der Reihe nicht frei von dem, was ich den meisten der Scarpetta-Büchern vorwerfe: Das Ende ist zwar spannend, aber unoriginell. Wieso muss immer Scarpetta selbst oder auch eine ihr nahe stehende Person ins Visier des Killers geraten? Damit ist das Happy-End doch vorprogrammiert und wenig Raum für einen Schluss gegeben, der mehr ist, als der üblich 0815-Einheitsbrei.

Alles in allem bietet "Vergeblich Entwarnung" - wie auch die meisten Teile der Scarpetta-Reihe - das übliche hohe Maß an Spannung, aber eben auch das übliche niedrige Maß an Überraschungsmomenten.

Kontakt                                           Impressum                                               top