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"Noch vor Anbruch des letzten Tages im blutigsten
Jahr, das Virginia seit dem
Bürgerkrieg erlebt hatte, machte ich Feuer und setzte mich
an das dunkle Fenster, das mir nach Sonnenaufgang das Meer zeigen würde." |
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Inhalt:
An diesem letzten Tag "des blutigsten Jahres, das Virginia seit dem Bürgerkrieg erlebt hat", wird Kay Scarpetta, Chefin der Gerichtsmedizin von Virginia und forensische Beraterin des FBI, noch einmal zum Schauplatz eines Mordes gerufen. Auf dem alten Schiffsfriedhof am Elizabeth River soll eine Leiche liegen, und, wie sich herausstellt, kannte Kay Scarpetta den Toten. Was trieb den Reporter Ted Eddings dazu, zwischen ausrangierten U-Booten und Frachtern der US-Marine zu tauchen?
Scarpetta muss selbst in den schlammigen Wassern, wo die Sicht kaum einen halben Meter weit ist, nach Beweisen suchen und die Leiche bergen. Kurz darauf wird ein Mitarbeiter Scarpettas ermordet, und im Leichenschauhaus wird Strahlenalarm ausgelöst. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
"Trübe Wasser sind kalt" ist für mich eher einer der schwächeren
Scarpetta-Romane. Irgendwie wurde ich nicht richtig warm mit diesem Buch, was am
eher langatmigen Einstieg und dem immer absruser werdenden Plot um eine Sekte
lag. Viel zu lange ist die einleitende Schilderung des Tatortbesuchs -
vielleicht wollte ja Frau Cornwell unbedingt das relativ ungewöhnliche Setting
unter Wasser ein wenig auswalzen?
Nichte Lucy, die ich in den meisten der
vorherigen Teile für ganz erfrischend gehalten habe, mutiert immer mehr zum
Superweib - schön, intelligent und sportlich - und ist für mich dadurch schon
wieder zu perfekt. Die trüben Wasser in diesem Band kann man auch symbolisch
sehen - nach und nach verflacht die anfangs so gute Reihe um die
Gerichtsmedizinerin immer mehr und wird einfach nur trüb... |
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