|
Autoren-Infos
Bibliographien
Gerüchteküche
Interviews
Besucher-Input
Besucher-Rezis
Gästebuch
Kontakt
Leserunden
Umfragen
Extras
Bücherrätsel
Sonderberichte
Diverses
Partner


|
|
|
|
|
|
|
|
"Am Freitag, dem 6. Juni, regnete es in
Richmond." |
|
Inhalt:
Dr. Kay Scarpetta ermittelt als Leiterin der Gerichtsmedizin im Fall eines mehrfachen Frauenmörders, der in Virginia sein Unwesen treibt. Doch plötzlich werden die Untersuchungen auf mysteriöse Weise gestört. Als ein weiterer Mord geschieht, will Dr. Scarpetta dem Täter eine Falle stellen.
|
|
Buchstaben-Salat-Rezension:
Dies ist der erste Band der mittlerweile elf Bücher umfassenden Reihe um die
Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta. Scarpetta ist eine Einzelgängerin und muss
sich in einer Männerwelt von Polizisten und FBI-Agenten durchsetzen. Dabei
reicht es ihr nicht, nur ihrem Job nachzugehen, also Leichen zu obduzieren,
Todesart / -ursache und dergleichen festzustellen, sondern sie möchte mehr tun
für die manchmal namenlosen und nicht selten grausam zugerichteten Leichen, die
ihr auf den Tisch kommen.
Scarpetta sieht es als ihre Aufgabe an, sich aktiv an der Aufklärung von
Verbrechen zu beteiligen - nicht immer zur Freude der Polizei und oft auch gegen
ihre persönliche Sicherheit. Sehr wichtig in den Romanen wird dabei der
mürrische Polizist Pete Marino - die beiden werden mit der Zeit ein ungleiches,
aber effektives Ermittlerduo.
Was mich ein wenig an diesem Buch - und auch später in der Reihe - gestört hat,
ist das immer wiederkehrende Muster, dass Scarpetta in das Visier des gerade
aktuellen Serienmörders gerät und die Geschichte dadurch unvermeidlich auf immer
denselben Showdown zusteuert. Etwas mehr Originalität wäre hier angebracht, aber
da dies das erste Buch einer langen Reihe ist, kann ich ihm kaum vorwerfen, was
mich erst mit der Zeit genervt hat (möchte es aber dennoch schon jetzt
erwähnen).
Ansonsten ist Scarpetta jedoch stets Garantin für spannende, nicht immer unter
der Ekelgrenze bleibende Fälle, in denen einmal nicht die Ermittlungsarbeiten
nur aus polizeilicher Sicht, sondern auch aus gerichtsmedizinischer Sicht
geschildert werden. Wer über einen halbwegs starken Magen verfügt und nicht
allzu zimperlich ist bei detaillierten Obduktionsbeschreibungen, wird sicherlich
Freude haben an diesem Serienauftakt.
P.S.: Wer hat bloß das deutsche Cover zu
verantworten? Scarpetta entspannt am Fenster, lesend und neben ihr die Reste
eines Abendessens für Zwei? Niemals... |
|
|
|
|