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Catherine Cookson


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Die schwarze Kerze
Black Candle



395 Seiten (TB), Bastei Lübbe Verlag
Genre: Historischer Roman

Besucherrezi
vorhanden

Inhalt:
Roman einer imponierenden Frau aus dem England des späten 19. Jahrhunderts. Bereits in jungen Jahren erbt Bridget Mordaunt die Kerzenfabrik ihres Vaters und führt das Unternehmen zu neuem Erfolg. Dennoch hat sie private Sorgen, weil sich ihre Kusine, die sie wie eine Schwester ins Herz geschlossen hat, in einen Mann verliebt, der es nur auf Geld abgesehen hat. Da ihr Victorias Glück über alles geht, ist Bridget bereit, einen hohen Preis dafür zu zahlen. Noch weiß sie nicht, dass sie ihre Kusine einem Mann überlässt, der ein Menschenleben auf dem Gewissen hat.

Besucherrezension von Anna, 16. Februar 2004

"Die schwarze Kerze" ist ein typisches Catherine-Cookson-Familien-Epos über drei Generationen mit Liebe über Standesgrenzen hinweg, unehelichen Kindern und Halbgeschwistern, der zerstörerischen Mutter und dem behinderten Mädchen, der mütterlichen Nachbarin und dem skrupellosen Schönling.

Es geht um Menschen, Geld und Häuser, vor allem aber um die Beziehungen zwischen diesen. Die erste Hälfte des Romans ist ein Krimi, bei dem zwar der Leser alles, aber die Personen nur wenig wissen und nie alles erfahren. In der zweiten Hälfte geht es um die Veränderungen in den Personen. Mit Feingefühl erzählt Catherine Cookson von Anfang an stets mehrere verknüpfte Liebesgeschichten parallel.

Catherine Cookson hat wieder einige liebenswerte, Fehler begehende Menschen geschaffen, die sich gegenseitig das Leben schwer machen. Ihr Schreibstil ist meisterhaft wie immer. Das Buch liest sich spannend und besteht nur aus Handlung und Dialogen, und obwohl die Autorin auf seitenlange Beschreibungen und innere Monologe verzichtet, hat der Leser stets eine klar Vorstellung von den Personen und ihrem Umfeld sowie ihrem Innenleben. Streitgespräche wechseln wohltuend mit humor- und liebevollen Dialogen.

In der dritten Generation habe ich den Überblick über die Personen verloren, und die Handlung strebt dem Ende zu. Es kommt zu keinem klassischen Happy End. Die meisten Menschen sind unglücklicher als zuvor, und die Menschen, die glücklicher sind, zahlen dafür einen hohen Preis.

 

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