Buchstaben-Salat-Rezension:
Lee Child ist für mich - ähnlich wie Matthew Reilly
- das Popcorn-Kino unter den Büchern. Wenn man zwei Punkte beim Lesen der Bücher
beachtet, nämlich a) Logik abschalten und b) bequeme Sitzposition einnehmen,
fährt man genau richtig und kann einem unterhaltsamen Abend entgegen blicken.
Jack Reacher ist so eine Art "lonesome
Cowboy", der in jeder Stadt ein Mädel hat und wenn keines zur unmittelbaren
Verfügung steht, einfach schnell eins kennen lernt. ;) In Ausgeliefert kommt
Reacher einer fanatischen Organisation, welche plant einen eigenen Staat zu
proklamieren, in die Quere. Genauer gesagt, er wird aus Versehen von dieser
Organisation gekidnappt, denn er befindet sich zufällig in der Nähe der
FBI-Agentin Holly Johnson, als diese entführt wird. Von diesem Moment an sind
seine einst als Militärpolizist erworbenen Überlebenstechniken gefragt und es
macht Spaß zu verfolgen, wie er sich aus scheinbar ausweglosen Situationen
befreien kann.
Fazit:
Ausgeliefert ist - wie alle Child-Bücher - kein Buch, das besondere Ansprüche an
den Leser stellt, außer eben, ihn zu unterhalten. Aber das tut es ziemlich gut!
:)