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"Lest anyone suppose that I am a cuckoo's child, got on the wrong side
of the blanket by lusty peasant stock and sold into indenture in
a shortfallen season, I may say that I am House-born and reared
in the Night Court proper, for all the good it did me." |
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Inhalt:
Der Heilige Elua, Sohn von Yeshua ben Yosef und Magdalena, und
eine Schar abtrünniger Engel haben auf ihrer Pilgerfahrt
großzügig den göttlichen Samen vergossen - daraus hervorgegangen
ist das Volk von Terre D'Ange, über alle Maßen schön von
Angesicht. Auch heute noch beherzigen die D'Angelines Eluas
erstes Gebot: "Liebe, wie es Dir gefällt."
Eine dieser Engels-Nachfahren ist die junge Phèdre, die von
ihrer Mutter schon als Kind an das Nachtpalais verkauft wurde,
wo die Prostitution zur höchsten Kunst erhoben ist.
Phèdres Schönheit wird allerdings von einem Makel getrübt: In
einem ihrer Augen zeichnet sich ein blutroter Splitter ab, das
Zeichen des Engels Kushiel. Nur wenige kennen dessen wahre
Bedeutung - Phèdre ist eine "Anguisette", sie erfährt Lust nur
in Form von Schmerz. Der geheimnisumwobene Adlige Anafiel
Delaunay erwirbt das intelligente Mädchen, lässt ihr eine
umfassende Ausbildung angedeihen und macht sie so zu einem
machtvollen Werkzeug, mit dem er seine Feinde ausspioniert und
seine undurchsichtigen Intrigen vorantreibt...
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Für dieses Buch braucht man Durchhaltevermögen - und zwar
am Anfang eine Menge davon - doch die Belohnung in Form einer
emotional ausgefeilten und überaus spannenden Geschichte vor einem
ausgeklügelten Setting lohnen den Aufwand unbedingt. Doch bevor die
eigentliche Geschichte durch einen wahren Paukenschlag ausgelöst,
nimmt sich Carey viel Zeit, um kulturelle Hintergründe und vor allem
gesellschaftliche Verwicklungen vor ihren Lesern auszubreiten.
Ebenso wie das Mädchen Phèdre in ihre Aufgabe hineinwächst und ihre
ganz speziellen Gaben für sich entdeckt, entdeckt auch der Leser
nach und nach die komplexe Welt von Terre d'Ange.
Ein Blick auf die Karte genügt, um
dem Leser zu verraten, dass die Geschichte in einer an das
spätmittelalterliche Europa erinnernden Welt spielt. Nichts
Ungewöhnliches also - das tritt erst zu Tage, als Phèdre und ihrem
Vormund bzw. Lehrer
Anafiel
Delaunay klar wird, dass das hübsche Mädchen eine Anguisette ist
- und damit einzigartig in ihrer Generation. Und so wird aus Phèdre
nicht, wie ihr ursprünglich zugedacht, eine einfache Konkubine,
sondern eine Konkubine mit speziellen Eigenschaften. Hiermit ist
nicht nur Phèdres ungewöhnliche Anlage, durch Schmerzen Lust
empfinden zu können, gemeint, sondern auch Fähigkeiten, die man
nicht unbedingt bei einer Dame ihres Metiers vermuten würde. Phèdre
spricht nicht nur diverse Sprachen, sondern besitzt eine
ausgezeichnet geschulte Beobachtungsgabe und vermag die
komplizierten politischen Verwicklungen des Reiches zu durchschauen.
Solchermaßen ausgestattet spendet sie nicht nur ihren "Freiern"
Vergnügen, sondern liefert dem geheimnisvollen Delaunay wertvolle
Informationen.
So raffiniert Carey auch den
Grundstein für ihre Geschichte legt, so wenig merkt man dies dem
Buch auf den ersten hundert Seiten an. Nur wer durchhält wird mit
mitreißenden Szenen, packenden Kämpfen und überraschenden Wendungen
belohnt. Und für das Schreiben herzzerreißender Szenen scheint Carey
ein besonderes Talent zu haben... Insgesamt ist der erste Teil der
Kushiel-Reihe ein ungewöhnliches Buch, das aufgrund der speziellen
sexuellen Vorlieben seiner Protagonistin nicht jedem Leser gefallen
wird. Das angesprochene Thema ist pikant, wird jedoch meiner Meinung
nach von Carey angemessen verarbeitet und geht glatt in der reich
gewobenen Geschichte auf.
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Zur englischen Ausgabe:
Mittelschweres sprachliches Niveau.
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