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The Magicians' Guild (1)



Teil 1, The Black Magician Trilogy
384 Seiten (TB), Eos
Genre: Epische Fantasy

Bewertung (1-10):

"It is said, in Imardin, that the wind has a soul, and that it wails through the narrow city streets because it is grieved by what it finds there."

Inhalt:
Wie in jedem Jahr versammeln sich die Magier von Imardin, um die Stadt von unerwünschten Bewohnern wie Bettlern oder Taschendieben zu "reinigen". Ihre magischen Schutzschilden bewahren sie dabei vor den Angriffen des Mobs - bis es einem jungen Mädchen gelingt, mit einem voller Wut in die Reihen der Magier geworfenen Stein, die Barriere zu durchdringen. Damit ist etwas geschehen, das die Gilde der Magier schon lange befürchtet hat. Jemand außerhalb ihrer Ränge besitzt eine rohe, unvorstellbare magische Kraft: Die untrainierte Magierin muss so schnell wie möglich gefunden werden, bevor sie sich oder die Stadt mit ihren enormen Kräften zerstört.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Als Sonea, ein Mädchen aus dem Slumviertel Irmadins entdeckt, dass es magische Kräfte hat, setzt die Magiergilde alles daran, sie zu fangen und (zu ihrem eigenen Besten) in die Kontrolle und Nutzung ihrer Kräfte einzuweisen. Als Sahnehäubchen zu der recht langwierigen Verfolgungsjagd wird noch ein zufällig entdecktes Geheimnis geliefert.

Klingt nach einer unoriginellen und langweiligen Geschichte? Was die fehlende Originalität angeht, stimme ich in einigen Punkten zu - die Story ist nicht neu, die geschilderte Form von Magie längst nicht so kompliziert wie z.B. die bei Carol Berg und sonderlich aufregend sind die geschilderten Ereignisse auch nicht. Beim langweilig widerspreche ich allerdings entschieden, denn was "The Magician's Guild" an Originalität fehlt, macht sie durch angenehme Sprache und Erzählweise sowie viele sympathische Charaktere wieder wett. Das Magiesystem ist nicht sonderlich kompliziert, dafür wird es aber dem Leser in immer wiederkehrenden Episoden näher gebracht. Da Sonea selbst keine Erfahrung mit Magie hat,  lernt der Leser mit ihr die Wunder und Gefahren ihres Potentials kennen.

Vor allem das Ende der locker-leicht zu lesenden Geschichte macht Lust auf mehr. Man kann einfach nicht anders als zum nächsten Buch zu greifen und Soneas Geschicke weiter zu verfolgen...

Zur englischen Ausgabe:
Einfache Sprache, lässt sich gut lesen. Für Anfänger einen Versuch wert.

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