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"The Seer King, Emperor Laish Tenedos, is dead." |
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Inhalt:
Der junge Damastes stammt aus einer Familie des Landadels von
Cimabue, einer Provinz in Numatia. Er wird von seinem Vater
schon als Knabe für das spätere Soldatenleben vorbereitet, ganz
gemäss der Familientradition. Ein dankbarer ehemaliger
Vorgesetzter von Damastes Vater, der mittlerweile hoch
aufgestiegen ist, sorgt dafür, das Damastes auf einer
Offiziersschule angenommen wird. Damastes ist ein Einzelgänger,
der einer der Wenigen Kadetten ist, die nach der Ausbildung in
ein Kampfregiment überstellt werden wolle. So wird er mit
Freuden von den Lancern im Grenzstaat Urey akzeptiert. Dort
macht sich Damastes aber trotz vorbildlichem Einsatz im Dienst
bei einem Vorgesetzten unbeliebt, als er diesen beim Rol, einem
Mannschaftsspiel zu Pferde, schlägt. Dies bringt ihm ein
regelrechtes Himmelsfahrtkommando ein. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
"Der dunkle Thron" ist heroische Fantasy "at it's best".
Keine langohrigen Elfen, Axt schwingenden Zwerge oder dümmliche
Goblins - die gesamte Geschichte dreht sich um zwei Männer, die
unterschiedlicher nicht sein können und doch durch eine Sache
verbunden sind. Es ist die Liebe zum Reich von Numantia, in dem der
Magier Laish Tenedos und der junge Militäroffizier Damastes à
Cimabue aufgewachsen sind und das sie vor Bedrohungen aus den
angrenzenden Staaten bewahren wollen. Doch die zögerliche Regierung
durch den Rat der Zehn bringt Numantia fast zum Fall...
Damastes ist ein junger,
aufstrebender Offizier, dessen Karriere durch die zufällige
Begegnung mit dem Magier Tenedos eine unerwartete Wende nimmt. Sein
militärisches Leben wird detailliert, aber nie langweilig
geschildert. Bunch hat ein Talent dafür, Schlachtszenen so zu
schildern, dass weder die blutige, noch die heroische Seite Überhand
nimmt. Und so ist auch Damastes ein Held, der nicht nur Schwert,
sondern auch Hirn zu nutzen weiß, sich seiner Welt bewusst ist und
ihr teilweise überraschend offen, aber auch kritisch gegenübersteht.
Dass die Geschichte der Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe ist,
merkt der Leser von Beginn an. Bereits in den ersten Sätzen des
Buches wird das Ende vorweggenommen und man erfährt, wie es dazu
gekommen ist - Aufstieg und Fall zweier großer Männer, so könnte man
die Handlung kurz umreißen.
Doch auch die Liebe kommt in der
bunten Mischung aus Magie, Schlachtgetümmel und politischen Intrigen
nicht zu kurz. Dieser Aspekt der Geschichte könnte dem Buch eine
erfrischende Note geben, wären da nicht die meiner Meinung nach
übertrieben harten Sex-Szenen, die zum Teil schon an Pornographie
grenzen. Ähnliches habe ich noch in keinem Fantasy-Roman gelesen und
mit der Zeit nerven die amourösen Abenteuer des jungen Damastes
beträchtlich. Dennoch - das Buch ist mitreißend geschrieben und auf
keiner Seite langweilig. Wer ein Problem mit solchen Szenen hat,
sollte darüber hinweg lesen und sich die abenteuerliche Geschichte
nicht entgehen lassen!
Fazit: Militärische Fantasy
verständlich und spannend aufbereitet. Mitreißende Figuren, die um
ein Reich am Abgrund kämpfen und es von Grund auf erneuern wollen...
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