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Sandra Brown


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Trügerischer Spiegel
Mirror Image



380 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Romantic Suspence

Bewertung (1-10):

"Der Wahnsinn dabei war, dass es keinen besseren Tag
zum Fliegen hätte geben können."

Inhalt:
Wie durch ein Wunder überlebt Avery Daniels ein tragisches Flugzeugunglück. Doch ist sie nicht mehr sie selbst: Irrtümlicherweise hat man sie als Carole Rutledge, die Frau eines texanischen Senators, identifiziert und ihr bei einer plastischen Operation deren Gesichtszüge verliehen. Es ist ein Spiel mit dem Feuer, aber es gibt kein zurück mehr. Denn Avery verstrickt sich immer tiefer in einem Netz aus Lügen und findet sich inmitten einer tödlichen Intrige wieder. Als ihr plötzlich klar wird, wie sehr sie ihren "Ehemann" liebt, begreift sie auch, dass sie sich beide am Rande eines Abgrunds bewegen...

Buchstaben-Salat-Rezension:
Trügerischer Spiegel ist eine abstruse Geschichte, die zwar spannend und unterhaltsam geschrieben ist, bei der aber dennoch die Absonderlichkeiten soweit überwiegen, dass ich keine so rechte Freude an diesem Buch finden konnte.

Die junge Journalistin Avery überlebt einen Flugzeugabsturz, wird nach ihrer Rettung aber für Carole Rutledge gehalten. Da sie den Irrtum aufgrund ihrer Verletzungen nicht aufklären kann, wird sie einer kosmetischen Operation unterzogen, die ihre Gesichtszüge vor dem Unglück wiederherstellen sollen. Diese sind durch die Verwechslung natürlich nicht Averys, sondern die Gesichtszüge Carole Rutledges. Und da diese die Ehefrau eines knackigen Senators in spe ist, beschließt Avery kurzerhand, eine Reportage über den Senator zu schreiben. Und verliebt sich auch gleich noch in ihn. Ach ja - und sein Leben retten möchte sie auch noch, denn sie erfährt im Krankenhaus von einem Mordkomplott gegen den Senatorenanwärter.

Klingt verwirrend? Ist es auch. Sandra Brown erzählt die Geschichte an sich recht spannend und lässt den Leser auch mit Avery und Tate mitfühlen, doch mir war das Ganze leider einen Tick zu weit hergeholt, als dass ich mich vollständig auf die Geschichte einlassen konnte. Sehr genervt hat mich zudem die Ergebenheit, mit der Avery die Anfeindungen "ihrer" Familienmitglieder erträgt, denn ihre Doppelgängerin war weiß Gott keine Heilige.

Wer also kein Problem mit einer großen Portion Unglaubwürdigkeit und einem insgesamt mittelprächtig spannenden Plot hat, dem sei diese Geschichte dennoch empfohlen.

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