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Dan Brown


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Sakrileg
The Da Vinci Code (2)



605 Seiten (HC), Lübbe Verlag
Genre:
Wissenschafts-Thriller

Bewertung (1-10):

"In der Grande Galerie stürzte Jacques Saunière, der Museumsdirektor, zu einem der kostbaren alten Meister, einem Caravaggio, klammerte sich an den schweren Goldrahmen und hängte sich mit seinem ganzen Gewicht daran, bis das Gemälde sich von seiner Aufhängung löste."

Inhalt:
Robert Langdon, Symbolologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte – Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Tochter des ermordeten Kurators. Von ihr erfährt er auch, dass der Kurator der geheimnisumwitterten Sions-Bruderschaft angehörte – ebenso wie Leonardo da Vinci, Victor Hugo und Isaac Newton.

Bei ihren Recherchen stoßen Robert und Sophie immer wieder auf verborgene Zeichen und Symbole in den Werken Leonardo da Vincis, die zum einen auf den Heiligen Gral hindeuten, zum anderen die These stützen, dass Jesus Christus und Maria Magdalena einen gemeinsamen Sohn hatten. Beides würde die Grundfesten der Kirche erschüttern. Erschwert wird die Suche der Wissenschaftler durch das Eingreifen der mysteriösen Organisation Opus Dei, die Roberts und Sophies Erkenntnisse unter allen Umständen unter Verschluss halten möchte – und dabei auch nicht vor Mord zurückschreckt.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Ein Jahr nach den Geschehnissen von Illuminati wird Symbologe Robert Langdon erneut auf eine spektakuläre Schnitzeljagd geschickt - diesmal von einem Toten. Der Chefkurator des Louvre wurde ermordet und hat in seinen letzten Minuten eine geheimnisvolle Nachricht hinterlassen, bei der zunächst nur eines klar ist, nämlich dass Robert Langdon irgendwie betroffen ist. Zusammen mit Sophie Neveu, einer Kryptologin und gleichzeitig auch Enkelin des Toten, versucht er, die geheimnisvolle letzte Botschaft zu entschlüsseln.

Was dann kommt, ist typisch Dan Brown: Die Suche Langdons und Neveus nach dem Sinn der Nachricht im Louvre läuft natürlich nicht geruhsam in Bibliotheken ab, sondern ist eine rasante Jagd durchs nächtliche Paris und morgendliche London und spielt sich in weniger als 24 Stunden ab. Glücklicherweise verzichtet Brown in Sakrileg auf einen Großteil an "Action", die mir den Genuss von Illuminati etwas gemindert haben. Er konzentriert sich mehr auf Symbolismus und Erklärung der geschichtlichen Hintergründe.

Was ich ein wenig vermisst habe, waren Abbildungen der Werke Da Vincis - z.B. Das letzte Abendmahl. In der Hardcoverversion sind zwar Stadtpläne von Paris und London vorhanden, doch sind diese nicht unbedingt notwendig, um der Handlung folgen zu können. Für einige Erklärungen Langdons hingegen habe ich im Internet die entsprechenden Gemälde gesucht, um seine Ausführungen besser verstehen zu können.

Etwas enttäuscht war ich auch, dass eine bestimmte Handlungswendung leicht vorhersehbar war und dem Muster nach ein wenig an Illuminati erinnerte. Ein bisschen mehr Originalität hätte ich Brown hier doch zugetraut.

Dennoch ist dem Autoren mit Sakrileg ein wunderbares, spannendes Buch gelungen, das vor Geheimnissen nur so strotzt und nebenbei noch eine gute Portion Kunst- und allgemeine Geschichte unterhaltsam zu vermitteln weiß. Ich kenne keinen anderen Autoren, der diese Verbindung auf derart packende und ansprechende Weise herzustellen weiß!

Besucherrezension von Silke S., 05. Januar 2005

Diese Buch beginnt beinahe wie die beiden andern von Dan Brown. Eine Person wird auf Drängen einer anderen Person an einen anderen Ort befohlen. Der Grund ist unbekannt. Eine attraktive Frau betritt die Bühne und die Spannung steigt! Etwas jedoch ist anders, nämlich dies ist der Folgeband zu Illuminati und somit eine Person bereits bekannt: Robert Langdorn ist wieder dabei! Diesmal hatte mich das Buch auch schneller gepackt und ich musste mich nicht mit trockener Physik rumschlagen sondern konnte mich mit den Hauptpersonen auf Suche nach dem Heiligen Gral begeben. Die Story erinnert ein bisschen an Indiana Jones und ich fand das Buch sehr gelungen! Meiner Meinung nach das zweitbeste Buch von Dan Brown.
 

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