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Illuminati
Angels and Demons
 


800 Seiten (TB), Bastei Lübbe Verlag
Genre:
Wissenschafts-Thriller

Bewertung (1-10):

"Die junge Frau hoch oben auf den Stufen der Großen Pyramide von Gizeh lachte."

Inhalt:
Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der "Illuminati". Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Illuminati – ein Thriller der besonderen Art – so schallte es mir aus allen Bücherforen entgegen. Und da ich gute Thriller liebe, dauerte es nicht lange, bis ich die erste Seite von Illuminati umblätterte. Was mich dort erwartete war ein Reigen aus Zukunftsvisionen, wissenschaftlichen Fakten und spannenden Actionelementen – verbunden mit einer rasanten Schnitzeljagd durch die Kulturdenkmäler Roms. Doch der Roman behandelt auch einen tief verwurzelten Konflikt zwischen katholischer Kirche und Wissenschaft und lässt die scheinbar verstummte Geheimgesellschaft der Illuminaten erneut als Widersacher des Vatikans die Bühne des Weltgeschehens betreten.

Letzteres ist an der gerade anstehenden Papstwahl nicht besonders interessiert, bis das Auge der Öffentlichkeit durch den Diebstahl gefährlicher Antimaterie auf Rom und das bevorstehende Konklave gerichtet wird. Während ich Illuminati las, fühlte ich mich seltsam an "Das Jesusvideo" von Andreas Eschbach erinnert. Auch hier hielt mich besonders die wilde Jagd nach versteckten Hinweisen in Atem. Dieses Element findet sich auch in Dan Browns Thriller wieder, nur sind hier die Schauplätze nicht in Jerusalem angesiedelt, sondern in der Heiligen Stadt.

Wissenschaftliche Hintergründe erklärt der Autor gut (jedenfalls erschien es mir, einer physikalisch eher Minderbemittelten, so) und bedient sich bei vielen Gegebenheit und Institutionen aus der Wirklichkeit. Warum sollte man auch eine Fiktion kreieren, wenn die Realität so ergiebig ist?

Besucherrezension von Silke S., 05. Januar 2005

Ein Buch was man überall sieht, im Zug, in Wartehallen, in allen Buchladen, auf den Bestsellerlisten... Nun wurde es mir sehr empfohlen und ich machte aber trotzdem einen Bogen um das Buch. Die ersten Sätze sprachen mich nicht an und die Meinungen über das Buch gehen stark auseinander. Nun hat es mir aber meine Kollegin geliehen und ich habe es doch nun endlich mal gelesen. Die ersten 250 Seiten ziehen sich wie Kaugummi: unspektakuläre Erklärungen, trockene Physik, unsympathische Personen... Doch dann wird es mit einem mal spannend und eine reine Schnitzeljagd durch Rom zieht den Leser in seinen Bann, lässt einen das Buch nicht  mehr aus der Hand legen und den Atem anhalten. Leider ist das Buch aber mit Ende der Schnitzeljagd noch nicht zu Ende. Ich sage zu Recht LEIDER, denn es kommen etwas 100 etwas unglaubwürdige und bei den Haaren herbeigezogene Actionszenen, die das Buch in meinen Augen wieder etwas sinken ließen.
 

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