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Dragon Bones (2)



Teil 1, Dragon-Reihe
295 Seiten (PB), Ace Books
Genre: Allgemeine Fantasy

Besucherrezi vorhanden

"Hurog means dragon.
Breathing heavily from the climb, I sat upon the ancient bronze doors some long-distant ancestor had placed flat into the highest face of the mountain."

Inhalt:
Ward of Hurog has tried all his life to convince people he is just a simple, harmless fool... And it's worked. But now, to regain his kingdom, he must ride into war - and convince them otherwise.

Besucherrezension von Illy, 29. März 2005

Um sich vor seinem gewalttätigen Vater, dem "Hurogmeten", dem Herren von Burg Hurog zu schützen, spielte Ward die letzten 6 Jahren den Dummkopf. Nun ist sein Vater tot und er muss beweisen, dass er keineswegs ein Idiot, sondern rechtmässiger Erbe von Titel und Burg ist. Erst am Ende des Buches merkt man, dass das Titelbild doch gut gewählt ist.

Nicht lebendige Drachen, sondern die Knochen eines toten Drachen sind das Thema dieses Buches, denn sie können eine mächtige magische Waffe sein. Die Autorin hat eine interessante Geschichte gesponnen, um ein Land in dem es zwar Magie gibt, Drachen aber ebenso wie Zwerge schon so lange verschwunden sind, dass die Gründe dafür nur noch in Mythen zu finden sind. Feinde des Reiches wollen mithilfe von mächtiger Magie das Land erobern, während der König nur zusieht. Er ist, wie fast alle Mächtigen in diesem Buch ich-bezogen und denkt eher daran, seine Macht zu sichern, als sie zum Wohle des Landes einzusetzen. So bleibt die Rettung des Landes an Ward hängen *g* , der dazu einige ungewöhnliche Wege gehen muss. Dabei ist ihm die sein Ruf als Dummkopf immer wieder im Weg und er muss ständig von neuem Leute von sich überzeugen.

Die Autorin erfindet den Fantasy-Roman nicht neu, hat aber einige originelle Ideen und einen ungewöhnlichen und sympathischen  Helden geschaffen, der nicht so sehr als Krieger oder Magier glänzt, sondern als Schauspieler und Taktiker. Ein Grossteil des Buche wird aus seiner Perspektive geschildert, einzelne Kapitel, die am Hofe spielen, aus der Sicht dort beheimateter Personen. Personen, die ebenfalls versuchen sich durch Schauspielerei auf einem gefährlichen Pflaster zu behaupten. 

Leider ist der Roman etwas kurz geraten. Vom "Abend vor der entscheidenden Schlacht" bis zum Epilog dauert es nur ca. 30 Seiten. Es werden zwar eigentlich alle Konflikte gelöst, so dass das Buch in sich abgeschlossen ist, aber mit 50 Seiten mehr wäre das Ende befriedigender gewesen. So bleibt man etwas unzufrieden zurück, mit dem Gedanken, dass die Autorin es sich mit dem Ende etwas zu leicht gemacht hat.

 

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