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Jacques Berndorf


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Eifel-Blues
 


Teil 1, Eifelkrimis
260 Seiten (TB), Grafit Verlag
Genre: Klassischer Kriminalroman

Bewertung (1-10):

 

Inhalt:
"Was will eine Prostituierte aus Köln nachts in der Eifel? Es ist kaum zwei Tage her, wir haben drei Leichen, zwei halbtotgeschlagene Männer, und eigentlich wissen wir nichts, absolut nichts. Sie sollten mit schnell die Rechnung machen, Herr Doktor." "Glauben Sie, dass Sie keine Zeit mehr haben, um mich zu bezahlen?" Er grinste. Drei Tote neben einem scharf bewachten Bundeswehrdepot in der Eifel: Verkehrsunfall? Eifersuchtstragödie? Spionageaffäre? Der Journalist Baumeister wird krankenhausreif geschlagen, sobald er seine Recherche begonnen hat. Aber das macht seine verbissene Wut nur noch größer.

Buchstaben-Salat-Rezension:
"Komm in die Eifel, da ist was los!", ...sagt Siggi Baumeisters Freundin Elsa, während die beiden die ländlichen Gefilde der Eifel durchstreifen und versuchen, einen geheimnisvollen Dreifachmord aufzuklären. Baumeister ist Journalist mit einer feinen Nase für Dinge, die nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Und so riecht er bald den Braten, denn der Mord an einem Bundeswehrsoldaten und 2 Frauen wird als gewöhnliches Eifersuchtsdrama deklariert – obwohl mehr dahinter zu stecken scheint. Seine Neugier bringt Baumeister dann auch bald schon eine (um im Bild zu bleiben) blutige Nase ein...

Eifel-Blues ist mein erster Eifel-Krimi und ich muss sagen, dass mir Berndorfs ich-perspektivischer Schreibstil sehr gut gefallen hat. Es ist, also ob man Siggi über die Schulter schaut, wenn er mal naiv, mal raffiniert seine Nachforschungen anstellt und nebenbei versucht zu verdrängen, dass er ja eigentlich Urlaub machen wollte. Mit von der Partie sind Elsa, eine Journalisten-Kollegin und Krümel, Siggis Katze.

Die kleinen Episoden rund um den Stubentiger haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und tragen viel – zusammen mit einigen anderen interessanten Nebenfiguren und dem typischen Lokalkolorit – zum Reiz der Geschichte bei.

Gegen Ende allerdings war mir die Auflösung des verzwickten Falles ein wenig zu kompliziert, alles ging sehr rasch und man musste aufpassen, dass man keinen Hinweis überlas. Alles in allem gute Krimi-Unterhaltung und mit knapp 260 Seiten ideal für Zwischendurch.

Besucherrezension von Silke, 3. März 2004

Selten hatte ich bei einem deutschen Autoren so viel Spaß beim Lesen! Siggi Baumeister hat eigentlich Urlaub und wollte liegen gebliebene Dinge erledigen. Aber dazu kommt es nicht, denn er wird dringend gebeten eine Reportage  zu schreiben. Es geht um Bundeswehrdepots. Was daran dringend sein soll versteht Baumeister zwar nicht, aber dass es kein 0815-Auftrag ist merkt er schnell, denn gleich nachdem er die Fühler ausgestreckt hat und die ersten Recherchen startet, wird er brutal krankenhausreif geschlagen. Nur gut, dass seine Pseudo-Freundin gerade bei ihm weilt und für ihn ermittelt. Es ist ein sehr amüsanter, turbulenter Krimi der es nicht an Spannung fehlen lässt!

 

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