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"«I am not a Seer. What lies ahead,
now that I have done the unthinkable,
I cannot say.»" |
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Inhalt:
Zwei Jahre nach seinem Kampf mit dem Dämonenlord ist Seyonne müde, besorgt,
verärgert und frustriert. Als Ezzarias einziger verbliebener Wächter trägt er
allein die gesamte Last des sich verschlimmernden Kampfes mit den Dämonen auf
seinen Schultern. Aber eine Begegnung mit einem
Dämonen, wie sie ganz Ezzaria noch nie gesehen hat, stellt für Seyonne alles, an
das er geglaubt hat, in Frage. Und die Suche nach seinem dämonenbesessenen Kind
wird zur Suche nach seiner eigenen Seele und der Seele seines Volkes. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Der zweite Band der Books of the Rai-Kirah knüpft zeitlich zwei Jahre später und
spannungsmäßig auf gleich hohem Niveau an den Vorgängerband an. Die Geschichte
um den Ex-Sklaven Seyonne, die mir aufgrund ihres hohen Niveaus und ihrer
unkonventionellen Ideen so gut gefallen hat, überrascht mit noch
ungewöhnlicheren Elementen, die zumindest mich verblüfft und begeistert haben.
Vor allem der Schluss lässt noch einiges für Band 3 hoffen - Carol Berg scheint
aus einem unendlichen Pool guter Ideen zu schöpfen!
Warum dieses Buch einen Bewertungspunkt weniger
bekommen hat, als sein Vorgänger, möchte ich allerdings auch noch begründen:
Zunächst einmal hat mich der erste Band in solch einen Leserausch gerissen, den
ein zweiter Band nur schwer hätte übertreffen können. Außerdem lässt Berg ihren
armen Helden meiner Meinung nach ein wenig zu sehr leiden und hätte sich ein
paar eindringliche Folterszenen sparen können. Aber das ist Geschmackssache und
mir fällt mindestens ein Buch ein, bei dem solche Szenen weitaus mehr Raum in
der Handlung eingenommen haben (-> Sword of Shadows, Terry Goodkind, Band 1...).
Fasziniert hat mich Berg in diesem Band mit ihrer
Art, die Dämonen - die dem Leser schon im ersten Band begegnet sind - diesmal
aus einem ganz anderen Blickwinkel darzustellen. Vor allem ein Kampf des Warden
gegen den Dämonen an ungewöhnlicher Stelle gegen Ende des Buches fand ich genial
- sowohl von der Spannung her, als auch von der Ironie, die darin steckte. (Ich
muss mich leider so kryptisch ausdrücken, ansonsten würde ich zuviel verraten
;)). Fazit: Ein ebenso
begeisternder zweiter Teil dieser ungewöhnlichen Fantasy-Reihe, die mir Lust auf
den letzten Band und weitere Bücher dieser Autorin gemacht hat...
P.S.: Die
Homepage der Autorin kann ich übrigens als ergänzende Lektüre nach jedem
Band nur empfehlen, denn hier werden offene Fragen beantwortet und viel
ergänzendes Material zu den drei Büchern angeboten. |
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Zur englischen Ausgabe:
Für Einsteiger eher ungeeignet, die Handlung ist relativ komplex und Berg
neigt zu detaillierten Beschreibungen. Für geübte Englisch-Leser ist das Buch
aber gerade deshalb empfehlenswert!
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Drei-Minuten-Rezension von hummel, 2. März 2005 |
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Rezensiert wurde die englische Paperback-Ausgabe.
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Aufmachung: |
Durchschnittliche Bindung, normaler Buchrücken. Man sieht
dem Buch hinterher an, dass es gelesen wurde. Normales Papier.
Durchschnittliche Papierstärke. Das Cover ist durchschnittlich und
unauffällig. Normales Schriftbild. Weder zu kleine, noch zu große
Schriftgröße. |
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Passt Cover zum Inhalt: |
Ja. Dezentes Fantasy-Design. |
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Erzählperspektive: |
Ich-Perspektive, erlebend (der Ich-Erzähler erlebt die
Geschichte). |
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Einstieg in die Geschichte: |
Geheimnisvoll. Reizt zum Weiterlesen. Zur Mitte hin verebbt
die Geschichte, aber nur um den Bogen neu zu spannen. |
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Plot: |
Originell. Teilweise neue und erfrischende Ideen.
Konsequente Fortsetzung und unerwarteter Ausbau der Story vom ersten Teil. |
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Figuren: |
Vielschichtig und interessant. Originell und verrückt. Neue
Elemente bringen Leben in die vom ersten Band bekannten Strukturen. |
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Setting: |
Verrückt, aber glaubwürdig. Auch wenn nicht alles
realistisch wirkt, nimmt man die Utopie doch ab. |
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Lesefluss: |
Abwechslungsreich. Man kann das Buch kaum aus der Hand
legen. Hat mich mein Wochenende gekostet... |
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Sprache: |
Originell und ungewöhnlich. Viele Eigenwort-Kreationen des
Autors. Mit vorrückender Handlung fordert die komplexe Story ihren Tribut,
man muss "mehr wissen", um die Geschichte zu verstehen. |
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Zusatzmaterial: |
nicht vorhanden |
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Stärken: |
Erzählperspektive, Plot (Geschichte), Lesefluss |
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Schwächen: |
Setting (Umwelt, in der die Handlung spielt). Eigentlich
unfair, das Buch ist prima, nur muss es natürlich als 2. Band einer
Trilogie eine Brücke schlagen. |
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Sprachliche Schwierigkeit der engl. Ausgabe: |
Mittelschwer. Ein wenig Erfahrung im Lesen englischer
Literatur sollte man mitbringen. |
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Fazit: |
Ist ein schönes Buch, allerdings nur zu empfehlen, wenn man
Transformation gelesen hat. |
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Weitere Informationen
Alle Bücher des Autoren auf Buchstaben-Salat.de
Autoren-Homepage
Bibliographie
Interview mit Buchstaben-Salat
Link
zur Leseprobe |
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