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Kevin J. Anderson


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Der Sternenwald
A Forest of Stars (2)


Teil 2, Die Saga der Sieben Sonnen
(TB), Heyne Verlag
Genre: Science Fiction

Bewertung (1-10):

"Across the Spiral Arm, the gas-giant planets held secrets, dangers, and treasure."

Inhalt:
Fünf Jahre sind seit Ausbruch des Krieges vergangen, in den die Menschheit durch ein misslungenes Experiment geraten ist. Die Hydroger haben das Sammeln von Wasserstoff in den Wolkenmeeren von Gasriesen verboten - ein Verbot, unter dem Menschen wie Ildrianer gleichermaßen zu leiden haben. Ohne Wasserstoff fehlt ihnen der Treibstoff für ihre überlichtschnellen Raumschiffe. Die Menschen suchen ihr Glück in einer Allianz mit neuen Verbündeten: eine unabhängige Kolonie, deren Bewohner in symbiotischer Verbindung mit einem vernunftbegabten Wald stehen.

Dadurch sind sie in der Lage, über große Entfernungen hinweg ohne Zeitverzögerung Nachrichten zu übermitteln. Auch die Klikiss - Roboterwesen, deren insektoide Herren vor Jahrtausenden von den Hydrogern ausgelöscht wurden - bieten der Menschheit ihre Hilfe an. Aber einmal mehr trifft ein altes Sprichwort zu: Wer braucht noch Feinde bei solchen Freunden? Denn die Ildrianer halten in geheimen Lagern Menschen gefangen, um sie grausamen Experimenten zu unterziehen, und die Klikiss haben die Tatsache verschwiegen, dass sie am Untergang ihrer Schöpfer nicht ganz unschuldig waren.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Die Saga geht weiter. Im zweiten Teil von Kevin J. Andersons breit angelegter Space-Opera haben sich die Ereignisse des ersten Teils weiter entwickelt und die überlebenden Protagonisten (Anderson ist nicht sehr zimperlich, was das vorzeitige Ableben seiner Figuren angeht) finden sich fünf Jahre später immer noch in einem aussichtlosen Krieg gegen die übermächtigen Hydroger wieder. Einige Charaktere haben mittlerweile ihre Jugendzeit hinter sich gelassen - so z.B. König Peter oder Estarra - und werden zunehmend interessanter und vielschichtiger. Andere Figuren, wie Kanzler Wenceslas sind immer noch intrigant, böse und ebenfalls so interessant wie zuvor.

Anderson jongliert weiterhin gekonnt zahlreiche Handlungsfäden, die sich zwar teilweise nicht berühren, dennoch alle irgendwie zusammen hängen. Terraner, Roamer, Therocaner und Ildiraner - sie alle haben den aussichtslosen Krieg gegen die übermächtigen Gaswesen gemeinsam, der sie zu vernichten droht. Doch nun betritt eine weitere Macht die Bühne des galaktischen Kriegsgeschehens...

Auch das zweite Buch der Reihe versteht es, die Handlung in kleinen Brocken zu präsentieren und gekonnt von Handlungsstrang zu Handlungsstrang zu springen. Dadurch wird die Spannung auf einem zwar nicht durchweg hohen, aber meist angenehmen Level gehalten. Nur gegen Ende werden die Ereignisse rasanter und tragischer. Man merkt deutlich, dass die Geschichte auch im zweiten Band eigentlich erst eingeläutet wird.

Fazit: Eine süchtig machende Science-Fiction-Saga, die auch im zweiten Band nicht in der Qualität nachlässt. Nur schade, dass laut Autor lediglich ein Band pro Jahr erscheinen soll...

Zur englischen Ausgabe:
Obwohl ein Science-Fiction-Roman, überfordert dieses Buch den Leser nicht mit allzu vielen technischen Begriffen und komplizierten Wortkonstruktionen, sondern lässt sich für halbwegs geübte Englisch-Leser gut bewältigen.

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