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Die Bücher-Flops 2005

Welches Buch war für dich der Reinfall des Jahres? Welcher Titel ist sofort im Mülleimer gelandet oder aus dem Fenster geflogen, weil du ihn einfach nicht zu Ende lesen konntest? Welches Buch war eine bessere Einschlafhilfe als Schäfchen zählen oder heiße Milch mit Honig?

Wenn dir jetzt sofort ein Titel ins Gedächtnis springt, dann hilf der Bücher lesenden Allgemeinheit und schicke deinen Flop (gerne auch mehrere Titel) ein. Eine kurze Begründung, was genau am Buch so schlecht ist, wäre schön...

Zu den Flops der Jahre 2003 und 2004.


 


Hier die ersten Einsendungen - inklusive Kommentare:
(Weitere Einsendungen sind gerne gesehen!)

Kate Pepper:
5 Tage im Sommer

"Ein halbgarer Thriller, der sich nicht entscheiden kann, ob er denn nun Drama oder Krimi sein will und dabei in beiden Bereichen ordentlich baden geht. Das Drama lässt einen kalt, der Kriminalfall ist lächerlich."

Simon Beaufort:
Das Geheimnis der Heiligen Stadt

"Alles, was ein historischer (Kriminal-) Roman NICHT sein sollte: ein Held, der edler, klüger und politisch korrekter ist als alle Zeitgenossen und ein Jerusalem um 1100, das sich selbst nicht wiedererkennen würde. Daß die Geschichte nebenbei auch noch öd war, fällt da kaum noch ins Gewicht. Oder war es umgekehrt?"

Sean Stewart:
Der schwarze Dolch

"Unsympathische Helden und leicht verworrene Handlung ließen keinen Lesespaß aufkommen. Dazu noch eine christliche Hintergrundbotschaft... Nichts für mich."

Matthew Delaney:
Dämon

"Ein wunderschönes Cover und ein spannender Anfang lassen ungetrübten Lesegenuß für Horrorfans erwarten. Leider trüben z.T. haarsträubende Ungereimtheiten, ständige Wiederholungen, unbefriedigende Auflösungen, zahlreiche lose Enden sowie fehlende Gruselelemente das Leservergnügen erheblich und lassen einen enttäuschten Leser zurück. Trotz guter Ansätze und durchaus lebendig gezeichneter Charaktere eine wohl nur als mäßige zu bezeichnende Ausführung. Schade, daraus hätte wesentlich mehr gemacht werden können."

Steffi von Wolff:
ReeperWahn

"Ein strunzdoofes Buch! Das überflüssigste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Die armen Bäume, die für so einen Schmarrn abgeholzt wurden!"

Charlotte Link:
Der fremde Gast

"Ein wirklich schlechter, sehr konstruierter Fall, mit billiger Effekthascherei am Ende, der für mich die Grenzen des guten Geschmacks verlässt. Handlungsstränge werden teilweise am Ende einfach fallen gelassen und die Charaktere sind, wie leider bei allen Krimis der Autorin der letzten Jahre, mal wieder unglücklich, depressiv, gestört, etc. Halbwegs normale und zufriedene Menschen gibt es in Charlotte Links kleinem Kosmos nicht."

Kirsten Winkelmann:
Zwei Leben - eine Liebe

"Ein wirklich ärgerliches Buch. Die Hauptfigur ist eine ewig nörgelnde Zicke. Der Stil der Autorin ist zum größten Teil leider wirklich sehr schlecht und die Einschübe christlichen Glaubens in den unmöglichsten Situationen macht das ganze Genre der christlichen Literatur lächerlich."

 

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