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25. Februar 2006

Popcorn-Bücher...

...sind für mich solche, die zwar das Rad nicht neu erfinden und in denen die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Helden nicht unbedingt im Vordergrund steht, die aber mit spannender Handlung zu unterhalten wissen. Wie ein Kino-Blockbuster eben. Genau so ein Buch lese ich zur Zeit: Sara Douglass "Battle Axe" - das im Deutschen vom Piper-Verlag in "Sternenbraut" bzw. "Sternenströmers Lied" aufgesplittet wurde.

Die Reihe war mir aufgrund ihrer braven deutschen Cover bereits ein Begriff, doch dann ist mir die englische Version in Form einer Rezension auf www.sfsite.com begegnet und ich habe zunächst keine Verbindung zu der im Deutschen als "Unter dem Weltenbaum" bekannten Serie mit den langweiligen Titelbildern gesehen. Und nun bin ich mittendrin in der Geschichte - ich denke, im Deutschen müsste ich irgendwo am Anfang des zweiten Bandes sein. Bisher gefällt mir die Geschichte sehr gut, wenn sie auch mit den Delikatessen der Fantasy nicht mithalten kann. Aber manchmal schmeckt eben auch eine Erbsensuppe, es muss nicht immer Kaviar sein ;).

Die Geschichte an sich ist eine (bisher) recht ansprechende Mischung aus Abenteuer, Liebe und Geheimnissen, letztere sind allerdings nicht furchtbar schwer zu durchschauen. Insgesamt ein vergnüglicher Lesespaß für Zwischendurch, solange man keine tiefschürfende, originelle Geschichte erwartet, ist man bestens bedient.

Bis demnächst.
 

4. Februar 2006

Alles Lüge...

...was da die letzten 2 Wochen als mein aktuelles Buch auf der Startseite prangte. Aber ich war in einer seltsamen Phase, habe mehrere Bücher angefangen und wieder weggelegt. Und da ich ja schlecht alle 5 Stunden die Startseite umbasteln konnte (oder wollte), habe ich das Evanovich-Buch einfach gelassen. Tatsächlich gewann nach ein paar rastlosen, unentschlossenen Tagen nebenstehendes Buch von China Miéville das Rennen. Schuld ist Eleal, die mich im Fantasy-Forum wieder auf den Autoren brachte, als sie sein erstes Buch Perdido Street Station in einer Liste potentiell zu lesender Bücher aufführte.

Mittlerweile bin ich fast zur Hälfte durch und kann behaupten, dass es mein aktuelles Buch bleibt *g*. Die Geschichte ist wie auch Miévilles Fabulierkunst vertraut abgefahren und facettenreich. Kurz zum Plot: Ein Schiff mit Auswanderern aus New Crobuzon (in dem das erste Buch spielte) wird von Piraten überfallen und die Gefangenen werden zur Armada gebracht, wo sie fortan leben sollen. Bei der Armada handelt es sich um einen Verbund an hunderten (tausenden?) von Schiffen, die nicht einfach nebeneinander her fahren, sondern fest miteinander verbunden und zu einer riesigen Stadt verschmolzen sind. Allein dieses Bild fand ich schon faszinierend, doch es geschieht natürlich noch viel mehr...

Soviel für heute.

 

21. Januar 2006

Wie sich die Geschmäcker doch unterscheiden können...

...dachte ich eben, als ich eine Rezension schrieb und kurz darauf ein paar Besucherrezensionen hochgeladen habe. Das Buch, das ich selbst rezensiert habe, war nämlich auch unter den eingesendeten Besucherrezensionen und mein Urteil und das der Rezensentin klafften weit auseinander.

Während ich eine Lobeshymne auf den Schafskrimi Glennkill von Leoni Swann verfasst habe, war die Rezensentin ziemlich enttäuscht. Woran kann das liegen? Natürlich sind die Geschmäcker - wie eingangs erwähnt - verschieden, doch in diesem Fall vermute ich wirklich, dass der Unterschied darin lag, dass ich das Hörbuch gehört habe und Andrea Sawatzki den Schäfchen wirklich ganz wunderbar Leben eingehaucht hat.

Ich habe natürlich keine Vergleichsmöglichkeit, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass die Tiere dem Leser ihre verschiedenen, liebenswerten Eigenarten in der Buchform nicht vermitteln konnten. Dazu ist eine Art "Übersetzerin" notwendig und das löst die Tatort-Kommissarin ganz wunderbar. Sawatzki hat wirklich ein Talent, schafige Eigenschafen zu transportieren und ihre Blöckansätze hören sich - wenn ich das überhaupt beurteilen kann - sehr treffend an...

Vielleicht gibt die Besucherrezensentin dem Krimi ja in Hörbuchform noch eine Chance, denn die Geschichte gehört mit zu dem besten, was mir in den letzten Monaten begegnet ist.

In diesem Sinne,
blöckende Grüße!

 

15. Januar 2006

Grad noch mal die Kurve gekratzt...

...hat Patterson. Kurz nach meinem letzten Blog-Eintrag entwickelte sich das Buch dann doch noch in eine etwas lesbarere Richtung. Ein Hit ist es allerdings trotzdem nicht geworden, dafür hat es einfach nicht gereicht. Meine Thriller-Lust konnte der Roman jedoch nicht vollends trüben, weshalb ich mir Nicci Frenchs In seiner Hand gegriffen habe. Hierbei geht es um eine Frau, die von einem Unbekannten verschleppt und über Tage gefangen gehalten wird, den Tod stets vor Augen. Durch Zufall kann sie entkommen, doch niemand glaubt ihre Geschichte.

Bin noch nicht weit (S. 105), Abbie ist gerade erst wieder in der "normalen Welt" aufgeschlagen und bisher weiß ich nicht, warum niemand ihr glauben sollte. Aber das kommt sicher noch. Momentan dümpelt das Buch ein wenig vor sich hin - es ist nicht unbedingt langweilig, doch der Paukenschlag fehlt einfach noch. Ich ertappe mich jedenfalls dabei, dass ich in anderen Büchern schmökere oder ganz andere Dinge tue. Allerdings habe ich durch meinen Job auch nicht mehr so viel Zeit zum Lesen. Vielleicht habe ich deshalb weniger Geduld mit langweiligeren Passagen? Keine Ahnung, das gibt sich eventuell auch wieder. Mal sehen.

Gestern sind dann noch zwei viel versprechende Bücher bei mir eingetrudelt. Zum einen "Mars" von Ben Bova, auf das mir die liebe Kati aus dem Fantasy-Forum letzte Woche solche Lust gemacht hat. Vielleicht werde ich es anfangen, wenn ich mit dem French durch bin. Oder den anderen Neuling, nämlich "The Undomestic Goddess" von Sophie Kinsella, eine meiner Lieblingsautorinnen. Hierauf warte ich schon ewig - ich war einfach zu geizig für die Hardcover-Ausgabe. Bei so dünnen Büchern wie den ihren finde ich die Preise einfach unverschämt teuer.

Soviel für heute. Für die HP habe ich leider nicht so viel Zeit, aber hin und wieder kann ich doch etwas erübrigen. Also hofft nicht auf Mörder-Updates *g*, sondern ein Bröckchen hier und da...

Bis bald!
 

8. Januar 2006

 

Patterson - ein ewiges Auf und Ab

Was ist nur mit James Patterson los? Seine Alex-Cross-Reihe hüpft fröhlich zwischen grottenschlecht und absolut Spitze hin und her. Nach einer mehrbändigen qualitativen Durststrecke, war ich von Vor aller Augen wieder einigermaßen angetan. Bei Und erlöse uns von dem Bösen geht das Spielchen leider wieder von vorne los: Ich habe zwar erst 55 Seiten hinter mich gebracht, doch Pattersons Erzählstil wirkt lustlos und viel zu routiniert. Die Bösen morden vor sich hin, Alex ist bei seiner perfekten Familie, hat Gewissensbisse, dass er sie aufgrund seines Jobs vernachlässigen muss und tut es trotzdem - blablabla. Keine neuen Ideen, einige Szenen kommen mir vor, als hätte ich sie so schon in irgendeinem der anderen Bände gelesen.

Vielleicht liegt es wirklich daran, dass es kaum einen anderen Autoren gibt, der so viele Bücher in so kurzer Zeit auf den Markt wirft. Sprachlich ist das Buch bisher ein Tritt in die Magengegend, Patterson widerspricht sich und benutzt Gossensprache wo er nur kann. Vielleicht, um die Bösartigkeit seiner Protagonisten noch mehr zu unterstreichen? Das könnte man aber auch auf subtilere Art und Weise tun.

Ein paar Beispiele:

"Du dämlicher Hund!", brüllte der Wolf. In der nächsten Sekunde war der Mann tot und lag mit dem Gesicht nach unen im Wüstenstaub.

[... 1 Seite weiter ...]

"Bumm! Scheiße!", sagte der Wolf. Normalerweise zeigte er keinerlei Gefühle - bei nichts.

Der Wolf zeigt also - außer in der zweiten Situation - bei nichts Gefühle? Was passiert denn dann in der ersten Szene? Brüllen ist für mich ein Ausdruck der Wut und damit ein Gefühl... Mal ganz abgesehen davon, dass sich "Bumm! Scheiße!" total dämlich anhört *seufz*.

Dann dieser Bildzeitungs-Schreibstil. Ist mir bisher noch nicht so aufgefallen, keine Ahnung, ob es in den anderen Büchern auch so extrem ist:

Also was haben wir denn da? Die ersten Fotos waren hervorragende Nahaufnahmen. Keine Menschen drauf. Nahaufnahmen und Weitwinkelschüsse. Dann folgten die Bilder über die Evakuierung. Unglaublich.

Wenn die Ereignisse im Buch bisher absolut atemberaubend und sensationell gewesen wären, könnte ich ja noch verstehen, dass Patterson eindeutige Sprache und kurze, knappe Sätze verwendet. Aber es ist noch fast gar nichts passiert - die Bösen haben auf sich aufmerksam gemacht und Cross nimmt ihre Fährte auf. Für mich ist das, was ich bisher gelesen habe, eine Mogelpackung, denn hier wird Spannung suggeriert, die gar nicht vorhanden ist.

Das kann ja heiter werden, mir stehen noch 300 Seiten bevor...

Eine Vermutung, woran es liegen könnte, dass mir Band 9 so gut gefallen hat, Band 10 dagegen stark abfällt, hätte ich noch. Ich habe damals das englische Original gelesen, vielleicht wirkt Pattersons Stil auf englisch einfach natürlicher, nicht so künstlich und Effekte heischend wie auf deutsch?

Bis demnächst.

 

2. Jan 2006

Auf ein (frohes) Neues!

Was, das Jahr ist schon rum? Aufgrund diverser Anfälle von Leseunlust verschweige ich meine Lesebilanz von 2005 wohlweislich und weiß, dass es nur besser werden kann. Unterm Weihnachtsbaum lagen drei Buchgeschenke, die das Ihre dazu beitragen werden, für die Neugierigen unter Euch, es waren:

- Thud! von Terry Pratchett (Fantasy)
- Die Hebamme von Kerstin Cantz (historischer Roman)
- Glennkill von Leonie Swann (Hörbuch)

Das Hörbuch habe ich mir auf eine viel versprechende Besucherrezension von "honeybea" hin gewünscht. Der Schafskrimi erwies sich beim ersten Reinhören heute morgen als äußerst vergnüglich, Andrea Sawatzki liest wirklich gut vor.

Neben dem Hörbuch lese ich momentan Science-Ficton - in der englischen Version, die ich vorziehe, sieht das Buch "Der Eiserne Thron" ungefähr genauso dämlich aus, wie die deutsche Variante. Ich bin also ausnahmsweise einmal nicht dazu geneigt, lieber das hübschere Originalcover auf der Website auszustellen, sondern bleibe bei der Version des Lübbe-Verlags. Das Äußere des Buches scheint ein wenig Programm zu sein, denn die Geschichte ist ziemlich schräg, mit einem Hang zum Trash. Bisher nehme ich das haarsträubende Abenteuer des im Deutschen zu Owen Todstelzer verhunzten Deathstalkers nicht ganz so ernst und fahre damit prima. Vielleicht hat Green seine Reihe ja nicht als eine Parodie auf das SF-Genre geplant, mir kommt es allerdings ein wenig so vor. Der Humor ist jedenfalls klasse...

Soviel für heute. Bis demnächst.

P.S.: Zur Shadowmarch-Rezension kann ich mich heute einfach nicht aufraffen. Soviel vorweg: Das Buch war gut, aber längst nicht so gut wie die Osten-Ard-Reihe von Williams. Aber zumindest ein guter Ersatz ;).
 

7. Dez 2005

Bücher-Flops 2005

Auch in diesem Jahr bin ich gespannt auf Eure Bücher-Flops. Vor welchen Titeln könnt ihr andere Bücherfreunde nur warnen, wo besteht Einschlafgefahr oder hohes Frustpotential aufgrund unmöglicher Plots? Schickt mir bitte in den nächsten Wochen Eure Flops des Jahres 2005 über das Kontakt-Formular, eine kurze Begründung, warum das bzw. die erwähnten Bücher so furchtbar floppig sind, wäre toll. Hier findet ihr übrigens die Flops der Jahre 2003 und 2004, die diesjährigen Einsendungen werde ich hier online stellen.

Aufgrund meiner vielen Prüfungen in diesem Jahr habe ich leider nicht so viel lese könnte, wie ich wollte. Daher ist die Flop-Ausbeute auch recht mager. Definitiv warnen kann ich eigentlich vor keinem Buch, mir persönlich haben die Folgenden nicht sonderlich gefallen, was aber in diesen Fällen eher Geschmackssache sein sollte:

- Ein gefährlicher Liebhaber von Linda Howard
-
Knochenlese von Kathy Reichs
- Zurück aus Afrika von Corinne Hofmann

So, jetzt seid ihr dran.

Gespannte Grüße.
 

5. Dez 2005
Lebenszeichen

Sooo, Prüfungen sind vorbei und die nette Stresskatze, die in den letzten Monaten das Antlitz dieser HP verziert hat, darf in Rente gehen. Ich habe heute endlich einige Stunden damit zubringen können, dem Staub auf Buchstaben-Salat zu Leibe zu rücken und erste Ergebnisse findet ihr in der Update-Sektion. In den nächsten Tagen werden weitere Aktualisierungen folgen...

Für die, die es interessiert: Ich habe mein Studium abgeschlossen und nun einen Monat Zeit, bevor mich das Berufsleben wieder verschluckt. Zeit, um mich endlich erneut meinen Büchern und dieser Homepage widmen zu können. Die Leseausbeute der letzten Monate war wirklich eher spärlich, allerdings waren auch wirklich gute Bücher dabei. Die Rezensionen folgen in den nächsten Tagen.

Momentan lese ich mit "Elantris" ein Buch, das sich zu einem Jahres-Highlight mausert, mal sehen, ob die letzten verbliebenen Kapitel diesen Eindruck bestätigen. Das wäre ein wirklich schöner Ausklang für das Lesejahr 2005. In meinen Regalen schlummern außerdem noch einige Leckerbissen, darunter "Die Hüter der Rose" von Rebecca Gablé und "A Feast for Crows" von George R.R. Martin. Damit ich letztgenanntes Buch überhaupt lesen kann, muss ich allerdings endlich meine Hörbücher zu Ende hören. Bisher stecke ich dort allerdings noch im englischen 2. Teil, es kann also noch lange dauern...

Eine schöne Adventszeit!
 

2. Sept 2005


 

Zurück zu Nick

Auch wenn er mir während des Lesens manchmal ziemlich auf die Nerven geht - die Abenteuer des Nick Seafort sind einfach spannend und deshalb lese ich ab sofort den vierten Teil. Zwei weitere habe ich noch auf dem SUB, den letzten müsste ich mir demnächst noch "organisieren". Leider ist die Reihe im Deutschen mal wieder teilweise out of print, also habe ich - wieder mal - eine bunte deutsch-englische Mischung im Regal stehen.

Regal. Apropos. Hilfe! Die Situation wird langsam bedenklich, denn die (zwei? Jahre alten) neuen Regale sind langsam aber sicher voll. Die Wohnung dummerweise auch, ansonsten würde sich ja die Anschaffung weiterer Regale anbieten. Was mach ich nur?

Wie auch immer, den Ernst der Lage habe ich diese Woche fröhlich ignoriert und ein paar neue Bücher bestellt. Darunter den zweiten und dritten Teil der Sword-Ring-Chalice-Reihe von Deborah Chester, deren erster Teil mir recht gut gefallen hat und der vielversprechend geendet ist. Außerdem war mit "The Analyst" von John Katzenbach noch ein Thriller dabei, der mir im Moment aber doch etwas zu hart ist. Ein Mann erhält an seinem 53. Geburtstag einen Brief, in dem angekündigt wird, dass von nun an sein Leben Stück für Stück zerstört wird, wenn er sich nicht umbringt. Anbei eine Liste mit über 50 Freunden und Verwandten, denen schlimme Dinge zustoßen werden. Die einzige Chance des Opfers besteht darin, herauszufinden, wer der Briefschreiber ist - oder sich eben umzubringen.

Hm, jetzt wo ich den Inhalt nochmal zusammenfasse, bekomme ich doch Lust auf "The Analyst". Args. Naja, vielleicht lese ich den parallel. So, nun muss ich aber zur Bibliothek - leider nur der des Germanistischen Instituts, die Ausbeute wird also eher unspannend.

Bis die Tage...
 

13. August 2005

Urlaubsfeeling

Nein, ich weile leider nicht unter Palmen, sondern - wenn es das miese Wetter einmal zulässt - höchstens auf dem heimischen Balkon. Das aber zur Zeit mit einem Buch aus einer Reihe, die ich vor rund einem Jahr im Urlaub entdeckt habe. In Torontos "Biggest Bookshop of the World" überkam mich auf einmal die Lust auf Science Fiction und ich griff mir aus dem gut bestückten SF-Regal das Buch heraus, dessen Cover mich am meisten angesprochen hat. Und dabei habe ich mit der "Saga of the Seven Suns" von Kevin J. Anderson eine Reihe aufgetan, die genau meinem Geschmack entspricht: Seifenoper im Weltall mit vielen interessanten Figuren und sich flott lesen lassenden kurzen Kapiteln.

Mitte Juli ist mit Scattered Suns der vierte Teil erschienen, den ich mir gerade zu Gemüte führe. Besonders dankbar bin ich Anderson für seine ausführliche Zusammenfassung der Geschehnisse des dritten Bandes, denn nach rund einem Jahr habe ich doch recht viel vergessen. Ich finde so etwas ja gerade bei längerem und komplizierteren Serien absolut hilfreich und fast genauso unentbehrlich, wie ein Personenglossar.

Soviel von mir zu meiner aktuellen Lektüre...
 

29. Juli 2005

Wer hat an der Uhr gedreht?

Ist nicht wahr, oder? Schon wieder ein Monat rum, schockierend. Ich müsste mal überprüfen, ob ich nicht in eine Zeitanomalie oder sowas geraten bin. Jedenfalls habe ich das Blog erneut schmählich vernachlässigt - schuldig im Sinne der Anklage. Allerdings war ich lesetechnisch nicht sonderlich aktiv bzw. habe mir einfach zu dicke Brocken vorgenommen. Den sechsten Harry Potter hätte ich natürlich schneller lesen können, habe ihn mir aber extra auf ganze sechs wundervolle Lesetage ausdehnen können. Jetzt heißt es wieder mindestens 730 Tage warten. :(

Momentan lese ich am zweiten Teil der Kushiel-Reihe, doch schon wie Band eins kommt die Handlung auf den bisher 239 gelesenen von insgesamt 682 Seiten nicht so richtig in die Pötte. Ich hoffe, dass die magische Marke dieses Mal nicht erst bei S. 400 liegt! Zudem überkommt mir gerade ein akuter Anfall von Blutrünstigkeit, sprich, mir ist so richtig nach einem ordentlichen Thriller. Und da springt mir ein Buch entgegen, das seit kurzem meinen SUB ziert:

Messiah von Boris Starling. Scheint vom Klappentext her ein typischer Serienkiller-Thriller zu sein und damit genau das, wonach mir gerade ist. Mal sehen, vielleicht fang ich den noch heute an. Ihr merkt es dann ja, wenn sich das Cover auf der Startseite ändert...

Inhalt:
A former reporter and a specialist in kidnap negotiations releases a debut serial killer novel that reveals the making of a mass murderer. Three bodies are found with their tongues cut out and replaced with silver spoons. The killer's motives and methods are so elusive that talented investigator Red Metcalf must search the darkest corners of his own soul to stop the killings.

Bis demnächst...
 

29. Juni 2005

In den Hintern getreten...

...hat mich eben die Steffi, als sie mich fragte, ob ich denn gar nicht mehr blogge. Tatsächlich war mir in den letzten Wochen einfach nicht danach, interessantes hatte ich auch nicht zu berichten. Naja, ob der heutige Eintrag dieses Merkmal erfüllt, darüber müsst ihr urteilen.

Im Moment lese ich Kushiel's Dart von Jacqueline Carey, das im Augenblick noch sehr verwirrend ist. Auf den ersten 200 Seiten wird der Grundstein für ein - wie mir scheint - komplexes politisches Intrigenspiel gelegt, in dessen Mittelpunkt die junge Kurtisane Phèdre steht. Die Welt erinnert stark an das Europa der (nach meiner laienhaften Schätzung) Renaissance.

Eine weitere Trilogie der Autorin in derselben Welt steht anscheinend auch ins Haus, wie ich eben auf Careys Homepage gelesen habe. Die Bücher werden die Geschichte Imriels fortsetzen - dieser Charakter ist mir bisher noch nicht über den Weg gelaufen.

Soviel für heute, ich werde mich bemühen, das Bloggen nicht so zu vernachlässigen!
 

1. Mai 2005

 

 

Vakuum

Nein, die Startseite ist nicht kaputt - die Umfrage fehlt wirklich. Mir gehen nach 20 Monaten einfach die Ideen für neue Umfragen aus. Wer eine interessante Idee hat, kann sie mir gerne zuschicken - mein Hirn ist in dieser Hinsicht erst einmal ausgequetscht.

Mein aktuelles Buch ist ein Weihnachtsgeschenk aus dem letzten Jahr, das ich mir aufgehoben habe, bis mich die richtige Pratchett-Stimmung überkommt. Nun, das war gestern soweit und bisher (bin erst auf S. 25) gefällt mir Going Postal ausgesprochen gut. Mehr kann ich aber noch nicht dazu sagen - der 1. Satz vermittelt allerdings schon mal die Essenz der ersten Seiten:

"The say that the prospect of being hanged in the morning concentrates a man's mind wonderfully; unfortunately, what the mind inevitably concentrates on is that it is in a body that, in the morning, is going to be hanged."

Soviel für heute, jetzt geht's erst einmal auf den sonnigen Balkon.
 

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